Frau eines Rechtsgelehrten

Frau eines Rechtsgelehrten

Titel

Frau eines Rechtsgelehrten

[Gemäldegalerie, revised 2010]

Bildnis der Frau von Dr Johann Stephan Reuss (?)

[Friedländer, Rosenberg 1978, 67, No. 9]

Bildnis der Frau eines Gelehrten (Bildnis Reuss)

[Cat. Berlin 1969, 122. No. 1907]

Malerei auf Fichtenholz (Picea sp.)

Material / Technik

Malerei auf Fichtenholz (Picea sp.)

[Gemäldegalerie, revised 2010]

Rechter Teil eines Diptychons.

Bildnis einer sitzenden Frau in einer Berglandschaft. Sie trägt ein rotes Kleid mit goldbestickter Borte und einer breiten Stickerei auf der Brust, einen goldenen Gürtel und eine weißlich-ockerschattierte Haube und an den Fingern goldene Schmuckringe. Links von ihr ragt ein grüner Baum in den Himmel, rechts ein

Rechter Teil eines Diptychons.

Bildnis einer sitzenden Frau in einer Berglandschaft. Sie trägt ein rotes Kleid mit goldbestickter Borte und einer breiten Stickerei auf der Brust, einen goldenen Gürtel und eine weißlich-ockerschattierte Haube und an den Fingern goldene Schmuckringe. Links von ihr ragt ein grüner Baum in den Himmel, rechts ein fast entlaubter, kahler.

[Gemäldegalerie Berlin, Unsinn 2010]

Zuschreibung
Lucas Cranach der Ältere

Zuschreibung

Lucas Cranach der Ältere

[Friedländer, Rosenberg 1979, 67, no. 9]
[Gemäldegalerie, revised 2010]

Datierung
1503

Datierung

1503

[Gemäldegalerie, revised 2010]

Maße
Maße Bildträger: 52,6 x 36,7 cm

Maße

  • Maße Bildträger: 52,6 x 36,7 cm

  • Maße mit Rahmen: 63 x 48 cm

  • [Gemäldegalerie, revised 2010]

  • Maße Bildträger: 52,5 - 52,4 x 36,3 - 36,2 x 0,6 cm

  • Originales Tafelmaß: wohl ca. 52,5 x 36,5 cm

  • Maße der bemalten Fläche: 52,5 - 52,4 x 36,3 - 36,2cm

  • [Undine Köhler, Gemäldegalerie Berlin, Sept. 2010]

Signatur / Datierung
Keine
Inschriften und Beschriftungen
Rückseitig auf dem Bildträger: - Oben links: Zettel: "1907/ Lucas Cranach d.Ä./ Bildnis der Frau des Johannes Reuss/ /948/ 0,57/0,75 " - …

Inschriften und Beschriftungen

Stempel, Siegel, Beschriftungen:

  • Rückseitig auf dem Bildträger: - Oben links:
  • Zettel: "1907/ Lucas Cranach d.Ä./ Bildnis der Frau des Johannes Reuss/ /948/ 0,57/0,75[?] "
  • - Darunter Links:
  • Zettel: "Staatliche Museen Berlin - Gemäldegalerie/ Inv.Nr. IV/948/ Kat.Nr. 1907/ Lucas Cranach"
  • - Daneben rechts:
  • Zettel: "Minneapolis Art Institut/ No. L48.1298/ Lent by Cleveland/ Museum of Art"
  • - Mittig:
  • Zettel: Zollamt Wiesbaden mit Stempel
  • - Unten:
  • Zettel: "Kunstmuseum Basel Ausstellung/ Cranach Ausstellung 1974/ Künstler: Lucas Cranach d. Ae./ Titel: Frau Reuss [89]/ Leihgeber: Staatliche Museen Berlin"
  • - Ganz rechts unten:
  • Zettel: "730"
  • [Gemäldegalerie, revised 2010]
  • Rückseitig auf dem Bildträger:
  • - Oben links:
  • Papieraufkleber schwarz bedruckt und mit schwarzem Stift beschrieben, um 90° nach l. gedreht: "Staatliche Museen Berlin Gemäldegaleri(e) (/)Inv.- Nr. IV/ 948 (handschriftlich) (/)Kat. - Nr. 1907 (handschriftlich) (/) Lucas Cranach (handschriftlich)"
  • - Rechts daneben:
  • Papieraufkleber, schwarz bedruckt: "Minneapolis Art (/) Institute (/) No. L48.1298 (nach No. Typoskript)(/) Lent by Cleveland (typoskript) (/) (nicht lesbar) museum of art"
  • - Oben Mittig:
  • Papieraufkleber mit Schwarz beschrieben: "1904 (/) Lucas Cranach ? (/) Bildnis der Frau (/) des Johann Reuss(/) IV/948 (unlesbar)"
  • - Mitte:
  • Papieraufkleber grün bedruckt und blauer Stempel: "Zollamtlich (/)
  • (Stempel nicht mehr lesbar)"
  • - Unten Mittig:
  • Papieraufkleber schwarz bedruckt und mit Schreibmaschine
  • ausgefüllt: "Kunstmuseum Basel. Ausstellung (/) Cranach-Ausstellung 1974 (typoskript)(/) Künstler: Lucas Cranach d.Ä., (typoskript) (/) Titel: Frau Reuss (typoskript) 89 (roter Stempel)(/) Leihgeber: Staatl. Museen, Berlin"
  • - Rechts daneben:
  • Papieraufkleber rot beschrieben: "730"
  • Rückseitig auf dem Zierrahmen:
  • - Obere Leiste:
  • Papierschild mit Klebstreifen gesichert, schwarz bedruckt: "KFM 46 Cranach, Lucas, The elder (/) German (/) Frau Reuss 1472-1553 (/) Panel 20 7/16 x x14 1/8"
  • - Rechte Ecke:
  • Grafitstift: "/6¿/4"
  • - Links oben:
  • Reste eines gezacktrandigen Papieraufklebers, l. Schenkel o. Papieraufkleber
  • mit rotem Rand : "(unlesbar- 9620)"
  • - daneben:
  • gleich breiter Aufkleber, schwarz bedruckt: "TR 9006/20"
  • weißer Papieraufkleber, schwarz bedruckt: "Gemäldegalerie Berlin (/)
  • Rahmeninventarnr. 93248"
  • - untere Schenkel:
  • schwarze Schrift: "S 1622 v.d."
  • [Undine Köhler, Gemäldegalerie Berlin, Sept. 2010]
Eigentümer
Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie
Besitzer
Staatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie
Standort
Berlin
CDA ID
DE_smbGG_1907
FR (1978) Nr.
FR009
Permalink
https://lucascranach.org/de/DE_smbGG_1907/

Provenienz

  • aus der Sammlung der Fürsten Schwarzburg-Rudolstadt, Schloss Heidecksburg in Rudolstadt
  • 1923 (Januar/ Februar) erworben aus dem Berliner Kunsthandel

[Gemäldegalerie, revised 2010]

Ausstellungen

Erfurt 1903, Nr. 131
Berlin 1937, 14, Nr. 7
Weimar, Wittenberg 1953, Nr. 80
Berlin 1973, Nr. 17
Basel 1974, 182, Nr. 89, Abb. 79
Festung Rosenberg, Kronach 1994, 132, Abb. A71
Frankfurt am Main 2007/2008, 128

Quellen / Publikationen

Erwähnt auf Seite Katalognummer Tafel
Cat. Coburg 2018 192, fn. 6 under no. 42
Autor/inKlaus Weschenfelder
TitelCranach in Coburg. Gemälde von Lucas Cranach d.Ä., Lucas Cranach d.J., der Werkstatt und des Umkreises in den Kunstsammlungen der Veste Coburg
Ort der VeröffentlichungRegensburg
Jahr der Veröffentlichung2018
Evans 2007 51
Autor/inMark Evans
Titel"Die Italiener, sonst so ruhmsüchtig, bieten Dir die Hand": Lucas Cranach und die Kunst des Humanismus
Veröffentlichungin Bodo Brinkmann, ed., Cranach der Ältere, Exhib. Cat. Frankfurt
Ort der VeröffentlichungOstfildern
Jahr der Veröffentlichung2007
Seiten49-61
Exhib. Cat. Frankfurt 2007 128 p. 128
HerausgeberBodo Brinkmann
TitelCranach der Ältere, [Frankfurt, Städel Museum, 23 Nov 2007 - 17 Feb 2008]
Ort der VeröffentlichungOstfildern
Jahr der Veröffentlichung2007
Heydenreich 2007 A 51, 52, 116, 138, 178, 196, 227, 393 Figs. 25, 26, 154
Autor/inGunnar Heydenreich
TitelLucas Cranach the Elder
Ort der VeröffentlichungAmsterdam
Jahr der Veröffentlichung2007
Link https://lucascranach.org/application/files/6116/2097/3099/Heydenreich_2007_Lucas_Cranach_the_Elder.pdf
Heydenreich 2007 B 42, 43 30
Autor/inGunnar Heydenreich
Titel"... dass Du mit wunderbarer Schnelligkeit malest". Virtuosität und Effizienz in der künstlerischen Praxis Lucas Cranachs d. Ä.
Veröffentlichungin Bodo Brinkmann, ed., Cranach der Ältere, Exhib. Cat. FrankfurtA
Ort der VeröffentlichungOstfildern
Jahr der Veröffentlichung2007
Seiten29-47
Marx 2005
Autor/inHarald Marx
TitelDresden als Cranach-Palast und der 'moderne' Cranach
Veröffentlichungin Harald Marx, Ingrid Mössinger, Karin Kolb, ed., Cranach. Exhib. Cat. Chemnitz
Ort der VeröffentlichungCologne
Jahr der Veröffentlichung2005
Seiten88-111
Exhib. Cat. Hamburg 2003 166
HerausgeberBucerius Kunst Forum, Werner Schade
TitelLucas Cranach. Glaube, Mythologie und Moderne [Bucerius Kunst Forum, Hamburg]
Ort der VeröffentlichungOstfildern-Ruit
Jahr der Veröffentlichung2003
Schade 2003 14, 15
Autor/inWerner Schade
TitelBildhaftigkeit bei Cranach
Veröffentlichungin Heiz Spielmann, Werner Schade, eds., Lucas Cranach Glaube Mythologie und Maderne , Exhib. Cat. Hamburg 2003
Ort der VeröffentlichungOstfildern-Ruit
Jahr der Veröffentlichung2003
Seiten12-21
Heiser 2002 32, 33 Fig. 4
Autor/inSabine Heiser
TitelDas Frühwerk Lucas Cranachs des Älteren. Wien um 1500 - Dresden um 1900
ReiheNeue Forschungen zur Deutschen Kunst
Band6
Ort der VeröffentlichungBerlin
Jahr der Veröffentlichung2002
Cat. Berlin 1998 84
Autor/inHenning Bock
HerausgeberStaatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie
TitelGemäldegalerie Berlin: 200 Meisterwerke
Ort der VeröffentlichungBerlin
Jahr der Veröffentlichung1998
Exhib. Cat. Eisenach 1998 120-121 No. 14.2 Figs. 14.2, 14.2a
HerausgeberWartburg-Stiftung, Eisenach, Fachhochschule , Ingo Sandner
TitelUnsichtbare Meisterzeichnungen auf dem Malgrund. Cranach und seine Zeitgenossen. Ausstellungskatalog und Tagungsband Katalogteil 1; 2: Werkstatt und Schüler Cranachs; 3: Süddeutsche Meister; 4: Albrecht Dürer und sein Kreis; 5: Rheinische Meister
Ort der VeröffentlichungRegensburg
Jahr der Veröffentlichung1998
Seiten229-240
Heydenreich 1998 A 182, 191 Fig. 21.9
Autor/inGunnar Heydenreich
TitelHerstellung, Grundierung und Rahmung der Holzbildträger in den Werkstätten Lucas Cranachs d.Ä.
Veröffentlichungin Ingo Sandner, Wartburg-Stiftung Eisenach and Fachhochschule Köln, eds., Unsichtbare Meisterzeichnungen auf dem Malgrund. Cranach und seine Zeitgenossen, Exhib. Cat. Eisenach
Ort der VeröffentlichungRegensburg
Jahr der Veröffentlichung1998
Seiten181-200
Heydenreich 1998 B 106
Autor/inGunnar Heydenreich
TitelArtistic exchange and experimental variation: studies in the workshop practice of Lucas Cranach the Elder
Veröffentlichungin Ashok Roy and Perry Smith, eds., Painting techniques, history, materials and studio practice, Contributions to the Dublin IIC Congress, 7-11 September 1998
Ort der VeröffentlichungLondon
Jahr der Veröffentlichung1998
Seiten106-111
Cat. Berlin 1996 35 Fig. 75
Autor/inRainald Grosshans, Henning Bock
HerausgeberStaatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie
TitelGemäldegalerie Berlin. Gesamtverzeichnis
Ort der VeröffentlichungBerlin
Jahr der Veröffentlichung1996
Exhib. Cat. Kronach 1994 132 Fig. A71
HerausgeberClaus Grimm, Johannes Erichsen, Evamaria Brockhoff
TitelLucas Cranach. Ein Maler-Unternehmer aus Franken [Festung Rosenberg, Kronach 17.05 - 21.08.1994; Museum der Bildenden Künste, Leipzig 07.09 - 06.11.1994]
ReiheVeröffentlichungen zur bayerischen Geschichte und Kultur
Band26
Ort der VeröffentlichungAugsburg, Coburg
Jahr der Veröffentlichung1994
Rebel 1994 131, 132 Fig. A71
Autor/inErnst Rebel
TitelLucas Cranach Porträtkunst. Personendarstellungen zwischen Vitalität und Formel
Veröffentlichungin Claus Grimm, Johannes Erichsen, Evamaria Brockhoff, eds.,Lucas Cranach. Ein Maler-Unternehmer aus Franken, Exhib. Cat. Kronach 1994
ReiheVeröffentlichungen zur bayerischen Geschichte und Kultur
Band26
Ort der VeröffentlichungCoburg, Augsburg
Jahr der Veröffentlichung1994
Seiten131-138
Friedländer, Rosenberg 1979 67 No. 9 Fig. 9
Autor/inMax J. Friedländer, Jakob Rosenberg
HerausgeberG. Schwartz
TitelDie Gemälde von Lucas Cranach
Ort der VeröffentlichungBasel, Boston, Stuttgart
Jahr der Veröffentlichung1979
Löcher 1979 16-22
Autor/inKurt Löcher
TitelAuf den Spuren verlorener Porträts - Kopien altdeutscher Meisterwerke aus der Dürerzeit
ZeitschriftKunst und Antiquitäten
JahrgangIII/79
Jahr der Veröffentlichung1979
Seiten16-22
Cat. Berlin 1975 A No. 1907
HerausgeberStaatliche Museen zu Berlin, Gemäldegalerie
TitelKatalog der ausgestellten Gemälde des 13. - 18. Jahrhunderts
Ort der VeröffentlichungBerlin
Jahr der Veröffentlichung1975
Exhib. Cat. Basel 1974/1976 159, 164, 182 No. 89 Fig. 79
Autor/inDieter Koepplin, Tilman Falk
TitelLukas Cranach. Gemälde, Zeichnungen und Druckgraphik
Band1, 2
Ort der VeröffentlichungBasel, Stuttgart
Jahr der Veröffentlichung1974
Link http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-diglit-104522
Schade 1974 Plate 15
Autor/inWerner Schade
TitelDie Malerfamilie Cranach
Ort der VeröffentlichungDresden
Jahr der Veröffentlichung1974
Link http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/schade1974
Exhib. Cat. Berlin 1973 No. 17
Autor/inWilhelm H. Köhler, Frank Steigerwald
TitelLucas Cranach. Gemälde, Zeichnungen, Druckgraphik
Ort der VeröffentlichungBerlin
Jahr der Veröffentlichung1973
Cat. Berlin 1969 122 No. 1907
HerausgeberRobert Oertel
TitelGemäldegalerie Berlin
ReiheKunstwerke aus den Staatlichen Museen Preußische Kulturbesitz
Ort der VeröffentlichungBerlin
Jahr der Veröffentlichung1969
Koepplin 1964 214
Autor/inDieter Koepplin
TitelCranachs Ehebildnis des Johannes Cuspinian von 1502 : seine christlich-humanistische Bedeutung
Ort der VeröffentlichungDüsseldorf
Jahr der Veröffentlichung1964
Buchner 1953 164, 165 No. 188
Autor/inErnst Buchner
TitelDas deutsche Bildnis der Spätgotik und der frühen Dürerzeit
Ort der VeröffentlichungBerlin
Jahr der Veröffentlichung1953
Exhib. Cat. Weimar, Wittenberg 1953 No. 80
Autor/inWalther Scheidig
HerausgeberDeutsche Lucas Cranach Komitee
TitelLucas Cranach Ausstellung. Weimar und Wittenberg
Ort der VeröffentlichungWeimar, Wittenberg
Jahr der Veröffentlichung1953
Posse 1943 52 No. 9
Autor/inHans Posse
TitelLucas Cranach d. Ä.
Ort der VeröffentlichungVienna
JahrgangSecond edition
Jahr der Veröffentlichung1943
Posse 1942 52 No. 9
Autor/inHans Posse
TitelLucas Cranach d. Ä.
Ort der VeröffentlichungVienna
Jahr der Veröffentlichung1942
Exhib. Cat. Berlin 1937 14 007 Pl. 11
HerausgeberStaatliche Museen, Berlin
TitelLucas Cranach d. Ä. und Lucas Cranach d. J. Gemälde, Zeichnungen, Graphik
Ort der VeröffentlichungBerlin
Jahr der Veröffentlichung1937
Friedländer, Rosenberg 1932 9
Autor/inMax J. Friedländer, Jakob Rosenberg
TitelDie Gemälde von Lucas Cranach
Ort der VeröffentlichungBerlin
Jahr der Veröffentlichung1932
Link http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/friedlaender1932
Baldass 1922 A 75
Autor/inLudwig von Baldass
TitelDie Bildnisse der Donauschule
ZeitschriftStädel-Jahrbuch
Jahrgang2
Jahr der Veröffentlichung1922
Seiten73-86
Friedländer 1905 7 Plate 6
Autor/inMax J. Friedländer
TitelDie Tafelmalerei des 15. und 16. Jahrhunderts
Veröffentlichungin Oscar Döring, Georg Voss, eds., Meisterwerke der Kunst aus Sachsen und Thüringen
Ort der VeröffentlichungMagdeburg
Jahr der Veröffentlichung1905
Seiten3-18
Exhib. Cat. Erfurt 1903 131
HerausgeberOskar Doering
TitelKatalog der kunstgeschichtlichen Ausstellung zu Erfurt, September 1903
Ort der VeröffentlichungMagdeburg
Jahr der Veröffentlichung1903
Link https://archive.org/details/katalogderkunstg00ange/page/n1/mode/2up
Lehfeldt 1894 63
Autor/inPaul Lehfeldt
TitelBau- und Kunst-Denkmäler Thüringens
Band1, 2
Ort der VeröffentlichungJena
Jahr der Veröffentlichung1894
Schmidt 1892 118
Autor/inWilhelm Schmidt
TitelWolf Huber und M. Grünewald
ZeitschriftZeitschrift für bildende Kunst. Kunstchronik
JahrgangN.F. 3=27.1892
Jahr der Veröffentlichung1892
Seiten116-118

Beschreibung/ Interpretation/ Kommentare

"Rechtes Gegenstück zu dem 1503 datierten Bildnis des Gelehrten Johann Stephan Reuss (1504 Rektor der Wiener Universität) im Germanischen Museum zu Nürnberg."

[Friedländer, Rosenberg 1932, No. 9]

  • Frau eines Rechtsgelehrten, 1503

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Kunsttechnologische Untersuchung

15.03.2011 - Technologische Untersuchung / Naturwissenschaftliche Materialanalyse

  • UV-Fluoreszensfotografie
  • uv_light
  • fotografiert von Fotowerkstatt, Gemäldegalerie, Berlin

09. 2010Technologische Untersuchung / Naturwissenschaftliche Materialanalyse

  • Lichtmikroskopie
  • Dendrochronologie
  • Infrarot-Reflektografie
  • Lichtmikroskopische Oberflächenuntersuchung
  • Röntgengrobstrukturanalyse
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Bildträger

Untersuchungsmethoden:

- makroskopische und mikroskopische Untersuchung, durchgeführt von Dipl. Rest.

Undine Köhler (LEICA MS 5; f=100; Vergrößerungseinstellung am Mikroskop: 0,6 - 4;

Vergrößerung: 60 - 400 fach)

- UV Untersuchung

- IRR Aufnahme (Schmidt, 2010)

- Röntgenaufnahme (Schmidt, 2010)

- Dendrochronologische Untersuchungsbericht (Klein, 1989):

Holztafel: (alle herstellungstechnischen Details)

Er besteht aus einem tangential geschnittenen, kernnahen Fichtenholzbrett mit einer Höhe von 52,4 cm auf der rechten und 52,5 cm auf der linken Seite und einer Breite von 36,3 cm am unteren, 36,2 cm am oberen Tafelrand sowie einer Tafelstärke von 0,6 cm. Die Holzfaser verläuft in vertikaler Richtung. Im Röntgenbild sowie auf der Tafelrückseite ließ sich in der linken Tafelhälfte (vorderseitig gesehen) etwa mittig ein Astansatz mit einem Durchmesser von 0,8 cm erkennen, der belassen wurde. In der rechten Tafelhälfte befinden sich zwei viereckige Aussetzungen ober- und unterhalb der Bildmitte (der obere mit einer H: 6,5 cm, B: 0,5 cm; unterer H: 7,2 cm, B: 1,4 cm). Sie wurden durchgehend ausgeführt und die Bereiche rückseitig mit aufgeleimten Wergfasern gegen ein Herausfallen gesichert. Rückseitig lässt sich an der Unter- und Oberseite eine leichte Abfasung der Tafel erkennen. An der Unterseite misst sie im breitesten Bereich etwa 2 cm, an der Oberseite sind es nur 0,8 cm.

Die originale Rückseite hat sich nicht erhalten.

Grundierung und Imprimitur

Vorleimung:

Eine Vorleimung des hölzernen Bildträgers ließ sich weder mit dem bloßen Auge noch mit

Hilfe des Mikroskops feststellen, ist aber zu vermuten.

Grundierung:

Eine weiße, porige Schicht, vermutlich handelt es sich hierbei um einen Leim-Kreide-Grund, befindet sich als Grundierung auf dem hölzernen Bildträger, wie im oberen Randbereich unter dem Mikroskop deutlich zu erkennen.

Imprimatur:

Darüber liegt eine dünnere, weiße Bleiweißschicht, die Imprimitur, die sich in Fehlstellen im Randbereich, aber auch im Röntgenbild anhand einer weißen Absorption zeigt. Es lässt sich ein streifiger Auftrag, mit stark wechselnden Auftragsrichtungen, erkennen.

Im rechten Schulterbereich verlaufen diagonal von r.o. nach l.u. leicht vertiefte Linien im Abstand von ca. 0,1 cm in der Grundierung. Sie sind mit bloßem Auge im Streiflicht zu sehen und zeichnen sich auch im Röntgenbild als weiße Linien ab. Es könnte sich hierbei um Schleifspuren handeln.

Unterzeichnung

Anlage der Komposition:

Die Unterzeichnungslinien sind in hellen Bildpartien (Inkarnat, Kleidung) mit bloßem Auge durch die dünne Malschicht und bei der Infrarotuntersuchung sichtbar. Sie wurden augenscheinlich auf der weißen Grundierungsschicht mit einem schwarzen

flüssigen Material in allen Bildbereichen ausgeführt, wie die IRR Aufnahme zeigt. Darüber

befindet sich vermutlich eine ganzflächig ausgeführte, bleiweißhaltige Imprimitur. Zwei Linienstärken sind zu erkennen, die eine misst 0,1 cm bis 0,2 cm und die andere nur 0,05 cm. Die stärkeren Linien lassen sich eher bei Konturen der Kleidung finden, wohingegen die dünneren Unterzeichnungslinien im Gesicht verwendet wurden. Bei den breiteren Unterzeichnungslinien variiert die Linienstärke, sie laufen spitz aus und Farbmaterial sammelt sich an Anfangs- oder Endpunkten. Bei den dünneren Linien fällt die nahezu gleich bleibende Linienstärke auf. Die Linien im Gesicht könnten mit Hilfe eines Übertragungsverfahrens entstanden sein. Dafür spricht der Versatz an der Nasenspitze oder den Pupillen sowie die exakte Linienführung beispielsweise im Bereich der Augen.

Farbschichten und Metallauflagen

Der Künstler begann sein Malen mit der Anlage der Inkarnate. Als flächig aufgetragener

Grundton wählte er einen hellen Hautton, den er aus Bleiweiß, wie im Röntgenbild zu erkennen, wenig rotem Pigment sowie geringen blauen und schwarzen Pigmentanteilen mischte. Zu erkennen war ein Aufstreichen dieses Grundtons über die Umrisse der Unterzeichnung hinaus und ein Begrenzen des Inkarnats durch die Farbe des blauen Himmels beziehungsweise des goldene Kragens am Kleid und durch das Kopftuch. Die Modellierung des Inkarnats folgte erst nach einer Trockenzeit, in welcher der Künstler in anderen Bildpartien weiter arbeitete. Der Himmel wurde mit einer grauen Farbe untermalt. Das Himmelsblau, bestehend aus einer variierenden Mischung von Blauem und weißem Pigment, entstand nach der Anlage des Inkarnats und reicht bis unter die grüne Vegetation des Hintergrundes. Das Kopftuch schuf der Künstler nach der Gestaltung des Himmels und des Inkarnats, aber vor der Vergoldung im Kragen des Kleides. Das Weiß wurde mithilfe eines geringen Anteils von blauem, rotem und schwarzem Pigments gebrochen. Eine schwarze Untermalung wurde im Bereich des grünen Hintergrundes und der Bäume aufgetragen, die der farblichen Differenzierung in der Gestaltung der darüber folgenden Farbfläche dient.

Es folgte in der maltechnischen Ausführung die erste Anlage des Kleides mit dem Auftrag

einer orangeroten Grundfarbe. Im Übergang vom goldenen Kragen zum roten Kleid und auch von Kleid zum grünen Hintergrund auf der rechten Seite wurde eine weiße Schicht pastos aufgetragen, welche durch ihre Erhabenheit die Abgrenzung der aneinander stoßenden Flächen verstärkt. Auch im Tuch wurden die zu vergoldenden Flächen erst mit einem rotbraunen, leicht transparenten Farbauftrag versehen. Es handelt sich dabei nicht um ein eingetöntes Anlegeöl, da die Vergoldung nicht der Form des roten Farbauftrages folgt. Er zog mit schwarzer Farbe die Konture und Ornamente. Auf dem hellen Rot trug der Künstler das Anlegeöl auf und Vergoldete darüber. In den Randbereichen der vergoldeten Flächen ließen sich Weißhöhungen erkennen, so dass im Anschluss die Faltenhöhen im Kleid mit weißer, pastoser Farbe ausgeführt wurden. Über der gesamten Fläche des Kleides liegt abschließend aufgetragen ein dunkelroter Farblack. Im

Zusammenhang mit dem Auftrag des Farblacks wurden mit großer Wahrscheinlichkeit auch die dunkelroten Ornamente auf den vergoldeten Flächen ausgeführt. Nach einer Trockenzeit folgten mit schwarzer Farbe die Konturen und Ornamente auf dem Gold sowie die schwarzen Faltenpartien auf dem roten Kleid. Zeitgleich malte der Künstler vermutlich auch die blauenn Steine auf den Ringen.

Der Künstler modellierte das weiße Tuch, indem er zum einen in den Höhen Bleiweiß pastos auftrug und zum anderen in den Schatten ein Graubraun, gemischt aus rotem, weißem, schwarzem und braunem Pigment, setzte. Dieser Schattenton gleicht dem des Inkarnats, so dass anzunehmen ist, dass er in diesem Zusammenhang auch diese Partien modellierte. Ein unterschiedlich deckender Farbauftrag ermöglichte dem Künstler eine feine Modellierung. Die weitere Ornamentgestaltung führte er erst nach dem Modellieren der Inkarnate aus.

Zusammen mit den Inkarnatsflächen schuf der Künstler die Augen, die Nase und den Mund. Zur Modellierung der Inkarnate trug er einen roten oder braunen Hautton auf. Mit dem braunen Inkarnatston schuf er die Kontur der Nase. Bei den Augen führte er die Pupillen sowie die obere Augenkonturen und die Wimpernkränze mit schwarzer Farbe aus, ehe er mit brauner Farbe die Iris und mit einem Hellblau das Augeninnere sowie die Lichtpunkte malte. Zur Betonung der Lidinnenfläche setzte er einen helles Rosa, das er auch entlang des Unterlids nutzte, und differenzierte es durch den Auftrag eines dunkleren Rots. Der Mund schuf er auf einer hellroten Grundfläche und modellieren darauf mit einer rosa beziehungsweise dunkelroten Farbe. Zum Abschluss trug er die Mittelkontur mit Schwarz und einem variierendem Pinselduktus auf. Das Inkarnat der Hände wurden wie das des Gesichts mit einem braunen oder hellroten Ton modelliert und mit Braun wurden die Konturen der Finger gemalt.

Der Künstler begann im Hintergrund beider Tafelseiten auf der schwarzen Untermalung mit den dunkelgrünen Bereichen der Bäume beziehungsweise der Grasflächen. Es wurde eine kräftig grüne Farbe wohl flächig aufgetragen und auf dieser mit Bleiweiß die einzelnen Blattformen gemalt. Über der gesamten Fläche befindet sich eine dunkelgrüne Farblasur. Die daran angrenzende hellgrüne Farbfläche der mittleren Partie auf der linken Seite führte er erst nach einer Trockenzeit aus, da sich die Farben nicht mischten. Als Untergrund diente hier eine grüne Farbe auf der eine helle Farbschicht folgte aus einer Mischung von weißem, blauem, schwarzem und partiell auch gelbem Pigment. Die Dunkelheiten wurden mit einer lasierend aufgetragenen, schwarzen Farbe darüber gelegt. Die Farben mischten sich partiell.

Danach wurden auf beiden Tafelseiten mit einem pastos aufgetragenem Bleiweiß die ersten Felsenformen angelegt und im Anschluss mit der blauen Farbe modelliert. Die blaue Farbe der Berge auf beiden Tafelseiten wurde über die Ränder der schwarzen Untermalung der Vegetation aufgetragen, aber vor dem Aufstreichen der flächig ausgeführten grünen Lasurfarbe der Vegetation. Auf der linken Seite folgte zum Modellieren der Auftrag einer dunkelbraunen Farbe, die sich partiell mit den anderen in diesem Bereich mischte. Das Braun des Stammes und der Äste, gemischt aus einem braunen Pigment mit schwarzen und roten Pigmentanteilen, auf der linken Tafelseite malte der Künstler vor dem Auftrag der blauen Berge. Die hellere Farbe des mittleren Hintergrundes liegt über dem Braun des Stammes.

Das Grün der rechten Grasfläche wurde von außen auf die Fläche des Stamms gezogen.

Auf den partiell schwarz untermalten Bereichen der Blattkrone wurden mit Bleiweiß, in

teils recht pastoser Ausführung, die Blattformen angegeben, vereinzelt ließ sich auch der Auftrag mit einer grünen Farbe, vermutlich Kupfergrün, finden und über die gesamte Fläche eine dunkelgrüne Farblasur gelegt. Auf die noch frische Farbe wurden mit einem gebrochenen warmen, weißen Farbton einzelne Äste und die Modellierung auf dem Stamm ausgeführt. Der Baum auf der rechten Tafelseite wurde direkt, ohne eine schwarze Untermalung, auf dem Himmelsblau ausgeführt. Mit einer recht bindemittelreichen braunen Farbe, die in ihrer Zusammensetzung der des anderen Baumes gleicht, malte der Künstler den Stamm und die Äste. In den Blattbereichen ließen sich bei mikroskopischer Vergrößerung grüne Farbpartikel in der braunen Farbe erkennen, was belegt, dass diese Blätter ursprünglich grüner gemalt worden. Mit Weiß wurde der Stamm modelliert.

Auf der rechten Seite liegt das Rot des Dachs über dem Grün der Bäume und das deckend aufgetragene Weiß liegt darüber. Demnach wurde das Haus nach der Vollendung der Bäume gemalt.

Eine dunkelrote Farblasur trug der Künstler nach dem Fertigstellen des grünen Hintergrundes am Rande ihres rechten Ärmels auf. Vermutlich zum Abschluss seiner Arbeiten zog der Künstler mit schwarzer Farbe die Konturen am Kleid, partiell en Händen, der Ringe, am Gürtel und Kragen.

Rahmung

Material und Technik:

Plattenrahmen aus Holz mit einem schmalen inneren Rundstab, äußerer Abschluss durch breiteren Rundstab; Schwarz gefasst, in Mitte und Ecken mit Gold schablonierte florale Ornamente

Rahmenmaße: H: 62,5 cm B: 47,3 cm T: 5,5 cm

Inv.-Nr.: 93.248

  • verfasst von Undine Köhler

08. 2010Technologische Untersuchung / Naturwissenschaftliche Materialanalyse

  • Röntgengrobstrukturanalyse
  • x_radiograph
  • fotografiert von Fotowerkstatt, Gemäldegalerie, Berlin

01. 2010Technologische Untersuchung / Naturwissenschaftliche Materialanalyse

  • Infrarot-Reflektografie
  • irr

Unterzeichnung

BESCHREIBUNG

Zeichengeräte/Material:

- flüssiges schwarzes Zeichenmedium, Pinsel

Typ/Duktus:

- detaillierte und freie Unterzeichnung

- feineren Pinsellinien in verdünntem Medium folgen dunklere, die Form präzisierende Linien, wenige Schraffuren

Funktion:

- relativ verbindliche Vorgabe für die Malerei; Hauptkonturen, Binnnenformen und Gesichtszüge angegeben; wenig plastische Wiedergabe (Schraffuren)

Abweichungen:

- Präzisierungen der Form während des Malprozesses

INTERPRETATION

Zuschreibung:

- Lucas Cranach d. Ä.

[Smith, Sandner, Heydenreich, cda 2012]

  • fotografiert von Ingo Sandner
  • fotografiert von Gunnar Heydenreich

2000Technologische Untersuchung / Naturwissenschaftliche Materialanalyse

  • Probenentnahme / Querschliff(e)
  • Instrumentelle Materialanalyse
  • analysis
  • analysis
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CDA ID/Inventory Number: DE_smbGG_1907

Objektnummer: FR 009

Querschliffnummer: EP 119

Farbkurzbeschreibung: rotes Gewand mit schwarzer Kontur

Entnahmeort: unterer Rand, rechts in der Ecke

Entnahmenummer: 187

Untersuchungsmethoden: EDX

Beobachtungen:

5. Schwarze Schicht (mit wolkig gelber Fluoreszenz im UV, darüber Firnis 1 - 3 Schichten?, darüber ein Riß zwischen Einbettmasse und Probe

4. goldfarbene Schicht > Blattgold ca. 400-500 nm stark [SEM-EDX], vermutlich Gold vom originalen Rahmen

3. gelbrote Schicht, weiße und rötlich ockrige Pigmente, viel Bindemittel (im UV gelbl. Fluoreszenz) > Anlegemittel für Vergoldung, zwischen dieser und der darunterliegenden Schicht partiell dunklere sehr dünne Trennschicht (einzelne Schwarze Pigmente und rot) im EDX Fe, Al, Pb oder S und Ca. Eisenoxid (gelber Ocker) und Bleiweiß

2. dunkelrote transparente Schicht, roter Farblack (im UV einzelne orange fluoreszierende Partikel, einige dunkelrot wie in Schicht 1, partiell gelbiche Fluoreszenz), im REM/ EDX dunkel [Al, S oder Pb, Ca, Si, Cl, K, Mn?]: roter Lack auf aluminiumhaltigem Substrat > rote Farblasur

1. rote Schicht, rote kristalline Partikel in orangeroter Masse (im UV sehr homogen, tief dunkelrote Partikel) (EDX: Hg, Si) Bergzinnober (?) > rote Untermalung

0. weiße Schicht, nach oben transparenter > Grundierung

Kommentar: Auf der weißen Grundierung liegt unmittelbar die rote Untermalung (im UV dunkelrot), darauf ein roter Lack (im UV unterschiedliche Bestandteile sichtbar). Auf ockergelbem Anlegemittel folgen Blattgold, schwarze Farbe sowie mehrere Firnisschichten.

[cda 2015]

  • untersucht von Aviva Burnstock
  • untersucht von Gunnar Heydenreich

2000Technologische Untersuchung / Naturwissenschaftliche Materialanalyse

  • Probenentnahme / Querschliff(e)
  • Instrumentelle Materialanalyse
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CDA ID/Inventory Number: DE_smbGG_1907

Objektnummer: FR 009

Querschliffnummer: EP 121

Farbkurzbeschreibung: grüner Landschaftshintergrund

Entnahmeort: rechter Bildrand, in Höhe des Ellenbogens, grüner Hintergrund

Entnahmenummer: 190

Beobachtungen:

2. dunkel halbtransparente grüne Schicht, im UV keine Fluoreszenz > grüner Farblack zur Modellierung

1. hell grüne Schicht, keine Imprimitur erkennbar, grüne amorphe Partikel, ein blaueres, ein rotes, ein braunes sowie gelbe Pigmente? > grüne Modellierung des Landschaftshintergrundes

0. weiße Schicht > Grundierung

0. Holz

Kommentar: Auf der weißen Grundierung ein zweischichtiger Grünaufbau

[cda 2015]

  • untersucht von Aviva Burnstock
  • untersucht von Gunnar Heydenreich

2000Technologische Untersuchung / Naturwissenschaftliche Materialanalyse

  • Probenentnahme / Querschliff(e)
  • Instrumentelle Materialanalyse
  • analysis
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CDA ID/Inventory Number: DE_smbGG_1907

Objektnummer: FR 009

Querschliffnummer: EP120

Farbkurzbeschreibung: blauer Himmel auf grauer Untermalung

Entnahmeort: oberer Bildrand rechts über dem Baum

Entnahmenummer: 188

Beobachtungen:

3. zwei transparente Schichten, im UV mit Fluoreszenz (alle anderen Schichten ohne Fluoreszenz) > Firnisschichten

2. blaue Schicht, blau (Azuritfarben), weiß > blaue Himmelsfarbe

1. graubraune Schicht, schwarz, braun transparent (im UV ohne Fluoreszenz, weiß, ein Rotpigment > warmgraue Untermalung

0. weiße Schicht > Grundierung

Kommentar: Auf der weißen Grundierung hier eine warmgraue Untermalung, darauf intensives azuritblaues Pigment in Weißausmischung

[cda 2015]

  • untersucht von Aviva Burnstock
  • untersucht von Gunnar Heydenreich

1995 - 1996Technologische Untersuchung / Naturwissenschaftliche Materialanalyse

  • Infrarot-Fotografie
  • fotografiert von Fotowerkstatt, Gemäldegalerie, Berlin

08.11.1971Technologische Untersuchung / Naturwissenschaftliche Materialanalyse

  • Infrarot-Fotografie
  • fotografiert von Fotowerkstatt, Gemäldegalerie, Berlin

06. 1971Technologische Untersuchung / Naturwissenschaftliche Materialanalyse

  • Röntgengrobstrukturanalyse
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  • fotografiert von Fotowerkstatt, Gemäldegalerie, Berlin
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Rahmung

Früherer, vielleicht originaler Rahmen

Erhaltungszustand

Datum09. 2010

Das originale Tafelmaß hat sich nicht erhalten auch die Rückseite wurde bearbeitet. Die Tafel ist geringfügig verwölbt. Entlang der oberen und unteren Tafelkante haben sich Einläuferrisse gebildet. Eine früher aufgetragene Parkettierung wurde 1979 entfernt. Der Riss oben links neben der Mitte ist mit einem kleinen Holzriegel versehen.

Der Firnis ist geringfügig gegilbt.

  • verfasst von Undine Köhler

Zitieren aus dem Cranach Digital Archive

Eintrag mit Autor
<Autorenname>, 'Frau eines Rechtsgelehrten', <Titel des Dokuments, Feldeintrags oder der Abbildung>, [<Datum des Dokuments oder der Abbildung>], in: Cranach Digital Archive, https://lucascranach.org/de/DE_smbGG_1907/ (zuletzt aufgerufen am {{dateAccessed}})
Eintrag ohne Autor
'Frau eines Rechtsgelehrten', <Titel des Dokuments, Feldeintrags oder der Abbildung>, [<Datum des Dokuments oder der Abbildung>], in: Cranach Digital Archive, https://lucascranach.org/de/DE_smbGG_1907/ (zuletzt aufgerufen am {{dateAccessed}})

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