Bei der Darstellung dieser Szene aus dem Johannesevangelium (8, 1-11) stellt der Künstler die Figuren in Dreiviertellänge dar. Christus steht in der Mitte des Bildes und trägt ein dunkles Gewand und einen roten Umhang. Mit dem Zeigefinger seiner rechten Hand deutet er auf die Inschrift an der Brüstung, während er
Bei der Darstellung dieser Szene aus dem Johannesevangelium (8, 1-11) stellt der Künstler die Figuren in Dreiviertellänge dar. Christus steht in der Mitte des Bildes und trägt ein dunkles Gewand und einen roten Umhang. Mit dem Zeigefinger seiner rechten Hand deutet er auf die Inschrift an der Brüstung, während er mit seiner linke Hand die Ehebrecherin am Arm fasst, die rechts von ihm steht. Sie ist als junge Frau in zeitgenössischer Kleidung - einem Brokatkleid mit blauen Ärmeln - mit hochgestecktem Haar und gesenktem Kopf dargestellt. Um den Hals trägt sie einen dekorativen, mit Edelsteinen besetzten Anhänger. Am rechten Rand steht eine Gruppe von bärtigen Männern. Links sind weitere Personen zu sehen, eine im Vordergrund scheint einen Steinhaufen bereitzuhalten. Die Figurengruppe befindet sich in einem scheinbar kirchlichen Innenraum mit Blick auf eine Festung und Kirche durch einen offenen Bogen. Der Turm der Kirche erhebt sich direkt über dem Kopf Christi.
[cda 2021]