Bildnisstudie eines bartlosen Mannes

Bildnisstudie eines bartlosen Mannes

Malerei auf Vergé-Papier

Material / Technik

Malerei auf Vergé-Papier
Ölhaltige Malerei mit Pinseln unterschiedlicher Breite, über Zeichnung mit schwarzem Stift, auf ölig präpariertem Papier

[Kupferstichkabinett, Staatliche Museen zu Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz 2026]

Als das Bildnis 1910 von der Berliner Gemäldegalerie an das dortige Kupferstichkabinett überwiesen wurde, vermerkte man im Erwerbungsbuch als Künstler Lucas Cranach und wies es als «Oelfarbenmalerei auf Papier» aus. Offenbar hatte man das Papier zu diesem Zeitpunkt bereits auf Leinwand kaschiert, denn der Sammlungsstempel des Kupferstichkabinetts wurde auf die

Als das Bildnis 1910 von der Berliner Gemäldegalerie an das dortige Kupferstichkabinett überwiesen wurde, vermerkte man im Erwerbungsbuch als Künstler Lucas Cranach und wies es als «Oelfarbenmalerei auf Papier» aus. Offenbar hatte man das Papier zu diesem Zeitpunkt bereits auf Leinwand kaschiert, denn der Sammlungsstempel des Kupferstichkabinetts wurde auf die Leinwand gesetzt.

Rosenberg wie auch Steigerwald sahen eine Verwandtschaft mit dem Berliner Bildnis eines Bürgermeisters von Weißenfels (CDA ID: DE_smbGG_618A, gemalt von Cranach d. Ä. und Werkstatt, mit 1515 datiert), angesichts dessen sie eine Datierung um 1515 bzw. 1515/20 vertraten (Rosenberg 1960, Nr. 73; AK Berlin 1973, S. 48, Nr. 54). Einen Zusammenhang der Berliner Studie mit dem Porträtgemälde ist in den Gesichtszügen nicht zu sehen und wurde 1994 entsprechend abgelehnt; aus dem Vergleich mit dem Dessauer Fürstenaltar (CDA IDs: DE_AGGD_7a und DE_AGGD_7b) und dem Washingtoner Bildnis (CDA ID: US_NGA_1959-9-1) – Gemälde auf Holz – wurde der Entstehungszeitraum 1510-1520 vorgeschlagen (AK Augsburg 1994, S. 342, Nr. 163). Stilistisch steht das Berliner Blatt zwei weiteren männlichen Porträtstudien auf Papier nahe, deren Datierung auf die jeweils nach ihnen gemalten Bildnistafeln zurückgehen: Hans Luther (CDA ID: AT_AW_26156; gemalt von Cranach. Ä., mit 1527 datiert) und Graf Philipp von Solms-Lich (CDA ID: DE_MB_L83; gemalt von Hans Döring, mit 1520 datiert). Die zwei Studien teilen mit der Berliner nicht nur den Umstand, dass sie mit ölhaltigen Farben ausgeführt sind (vgl. zur Studie Luthers Wien, Albertina: https://sammlungenonline.albertina.at/objects/87483/hans-luther-14591530 [revised 26.4.2026]; zur Studie Graf Philipps: AK Basel II 1976, Nr. 609), sondern auch die gekonnte Arbeit mit feinen Pinseln, stark verwische Farbfelder (dazu ist Ölfarbe besonders gut geeignet, weil sie langsam trocknet) sowie mit Feder gesetzte Akzentuierungen und wichtige die Gesichtszüge modellierende Details.

Aus dem unterschiedlich fein ausgearbeiteten Porträt spricht eine bestechende Lebendigkeit. Cranach arbeitete die Gesichtszüge, besonders um die Augen, mit sehr feinen Pinselstrichen heraus und modellierte mit wenigen rasch und gekonnt gesetzten Glanzlichtern die Züge eines älteren Mannes, die Entschlossenheit und Willensstärke vermitteln. Zugleich haftet der Studie eine weniger offen wirkende, würdevolle Ausstrahlung an. Diese geht auf eine alte Restaurierung, die vermutlich eher von einem in der Gemälderestaurierung geschulten Restaurator ausgeführt wurde und einen Firnisauftrag beinhaltete, zurück. Zusammen mit der Studie des Hans Luther steht die Berliner dennoch als Beispiel für Cranachs Interesse an den Spuren des Lebens im Gesicht des Porträtierten.

[Rahel Müller im Rahmen des Cranach-Forschungsprojekts, April 2026]

Zuschreibung
Lucas Cranach der Ältere

Zuschreibung

Lucas Cranach der Ältere

[Kupferstichkabinett, Staatliche Museen zu Berlin, revised 2017]
[Exhib. Cat. Hamburg 2003, No. 12]

Datierung
um 1510 - 1520
um 1515

Datierung

um 1510 - 1520

[Kupferstichkabinett, Staatliche Museen zu Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz 2026]
[Brinkmann, Exhib. Cat. Frankfurt 2007, 284, no. 81]

1510 - 1522

[Grimm, Exhib. Cat. Eisenach 1994, 341, 342, No. 163]

um 1510 - 1515

[Schade, Exhib. Cat. Hamburg 2003, No. 12]

um 1515

[Rosenberg 1960, 28, No. 73] [Schade 1974, pl. 64]

um 1515 - 1520

[Girshausen 1937, 38, No. 42]

Maße
Blatt: 223 x 160 mm

Maße

  • Blatt: 223 x 160 mm

  • [Kupferstichkabinett, Staatliche Museen zu Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz 2026]

Signatur / Datierung

Keine

Beschriftungen

Verso mittig, mit weißer Kreide: "141"; u. l., Stempelabdruck in Braun mit Hinzufügung in Bleistift: Königliches Kupferstichkabinett

Eigentümer
Kupferstichkabinett, Staatliche Museen zu Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Besitzer
Kupferstichkabinett, Staatliche Museen zu Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Standort
Berlin
CDA ID
DE_SMBKSK_KdZ4478
FR (1978) Nr.
FR-none
Permalink
https://lucascranach.org/de/DE_SMBKSK_KdZ4478/

Provenienz

- erworben vor 1855
[Kupferstichkabinett, Staatliche Museen zu Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz 2026]

Ausstellungen

Kronach 1994, Nr. 163
Hamburg 2003, Nr. 12
Frankfurt 2007, Nr. 81
Düsseldorf 2017, Nr. 166

Quellen / Publikationen

Erwähnt auf Seite Katalognummer Tafel
Exhib. Cat. Düsseldorf 2017 267-269 166
Herausgeber/inGunnar Heydenreich, Daniel Görres, Beat Wismer
TitelLucas Cranach der Ältere. Meister - Marke - Moderne. [anlässlich der Ausstellung "Cranach. Meister - Marke - Moderne", Stiftung Museum Kunstpalast, Düsseldorf, 08. April 2017 - 30. Juli 2017]
Ort der VeröffentlichungMunich
Jahr der Veröffentlichung2017
Exhib. Cat. Güstrow 2017 38 42
Herausgeber/inTobias Pfeifer-Helke, Dirk Blübaum
TitelDie Cranachs. Die Werke des Staatlichen Museums Schwein
Ort der VeröffentlichungBerlin, Munich
Jahr der Veröffentlichung2017
Hofbauer 2010 260, 261 119 Fig. p. 261
Autor/inMichael Hofbauer
TitelCranach - die Zeichnungen
Ort der VeröffentlichungBerlin
Jahr der Veröffentlichung2010
Exhib. Cat. Frankfurt 2007 284 81
Herausgeber/inBodo Brinkmann
TitelCranach der Ältere, [Frankfurt, Städel Museum, 23.11.2007 - 17.02.2008]
Ort der VeröffentlichungOstfildern
Jahr der Veröffentlichung2007
Exhib. Cat. Hamburg 2003 29, 168 012 Pl. 12
Herausgeber/inBucerius Kunst Forum, Werner Schade
TitelLucas Cranach. Glaube, Mythologie und Moderne [Bucerius Kunst Forum, Hamburg]
Ort der VeröffentlichungOstfildern-Ruit
Jahr der Veröffentlichung2003
Schade 2003 13 Fig. 1
Autor/inWerner Schade
TitelBildhaftigkeit bei Cranach
Veröffentlichungin Heiz Spielmann, Werner Schade, eds., Lucas Cranach Glaube Mythologie und Maderne , Exhib. Cat. Hamburg 2003
Ort der VeröffentlichungOstfildern-Ruit
Jahr der Veröffentlichung2003
Seiten12-21
Exhib. Cat. Kronach 1994 341, 342 163
Herausgeber/inClaus Grimm, Johannes Erichsen, Evamaria Brockhoff
TitelLucas Cranach. Ein Maler-Unternehmer aus Franken [Festung Rosenberg, Kronach 17.05 - 21.08.1994; Museum der Bildenden Künste, Leipzig 07.09 - 06.11.1994]
ReiheVeröffentlichungen zur bayerischen Geschichte und Kultur
Band26
Ort der VeröffentlichungAugsburg, Coburg
Jahr der Veröffentlichung1994
Schade 1974 Pl. 64
Autor/inWerner Schade
TitelDie Malerfamilie Cranach
Ort der VeröffentlichungDresden
Jahr der Veröffentlichung1974
Link http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/schade1974
Exhib. Cat. Berlin 1973 48 54 Fig. 29
Autor/inWilhelm H. Köhler, Frank Steigerwald
TitelLucas Cranach. Gemälde, Zeichnungen, Druckgraphik
Ort der VeröffentlichungBerlin
Jahr der Veröffentlichung1973
Exhib. Cat. Berlin 1967 B 67
Autor/inFedja Anzelewsky
TitelDürer und seine Zeit, Meisterzeichnungen aus dem Berliner Kupferstichkbinett [Berlin-Dahlem]
Ort der VeröffentlichungBerlin
Jahr der Veröffentlichung1967
Rosenberg 1960 28 73
Autor/inJakob Rosenberg
TitelDie Zeichnungen Lucas Cranachs d.Ä.
Ort der VeröffentlichungBerlin
Jahr der Veröffentlichung1960
Link https://doi.org/10.11588/diglit.42777
Exhib. Cat. Munich 1956 050
Autor/inn. a.
TitelDeutsche Zeichnungen 1400 - 1900 [Munich, Berlin, Hamburg, before in Washington, Cleveland, Boston, San Francisco, New York]
Ort der Veröffentlichung[n.a.]
Jahr der Veröffentlichung1956
Winkler 1951 48 - 51
Autor/inF. Winkler
TitelDie großen Zeichner
Ort der VeröffentlichungBerlin
Jahr der Veröffentlichung1951
Thöne 1939 B 18
Autor/inFriedrich Thöne
TitelLukas Cranach d. Ä. Meisterzeichnungen
Ort der VeröffentlichungBurg b. M.
Jahr der Veröffentlichung1939
Exhib. Cat. Berlin 1937 69 204 Pl. 138
Herausgeber/inStaatliche Museen, Berlin
TitelLucas Cranach d. Ä. und Lucas Cranach d. J. Gemälde, Zeichnungen, Graphik
Ort der VeröffentlichungBerlin
Jahr der Veröffentlichung1937
Rosenberg 1934 A 181
Autor/inJakob Rosenberg
TitelDeutsche Bildzeichnungen des 16. Jhs. im Museum zu Reims
ZeitschriftJahrbuch der Preußischen Kunstsammlungen
Jahrgang55
Jahr der Veröffentlichung1934
Seiten181-189
Friedländer, Rosenberg 1932 under No. 56
Autor/inMax J. Friedländer, Jakob Rosenberg
TitelDie Gemälde von Lucas Cranach
Ort der VeröffentlichungBerlin
Jahr der Veröffentlichung1932
Link http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/friedlaender1932
Cat. Berlin 1921 20 4478 Bd. II. pl. 26
Autor/inElfried Bock
TitelDie Zeichnungen alter Meister im Kupferstichkabinett. Die deutschen Meister. Beschreibendes Verzeichnis sämtlicher Zeichnungen, Staatliche Museen zu Berlin
Ort der VeröffentlichungBerlin
Jahr der Veröffentlichung1921
Link https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/bock1921ga
  • Bildnisstudie eines bartlosen Mannes, um 1510 - 1520

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Kunsttechnologische Untersuchung

2026Technologische Untersuchung

  • Wasserzeichen

Wasserzeichen: vorhanden

Wasserzeichen, Figur: nicht identifizierbar

[Kupferstichkabinett, Staatliche Museen zu Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz 2026]

2026Technologische Untersuchung / Naturwissenschaftliche Materialanalyse

  • Papieruntersuchung / Strukturanalyse

Bildträger

Papierstruktur: vergé

Kettlinien, Orientierung zur Darstellung: -

Kettlinien, relative Intervalle: nicht identifzierbar

Ripplinien, relative Dichte: nicht identifzierbar

Faserverteilung: nicht identifzierbar

Anomalien im Papiervlies: nicht identifzierbar

Siebseite: nicht identifzierbar

Stegschatten: nicht identifzierbar

Anomalien im Siebbild: nicht identifzierbar

[Kupferstichkabinett, Staatliche Museen zu Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz 2026]

Prozess, Medium

Die Kopfstudie wurde mit ölhaltiger Farbe auf einem sichtlich ölig präparierten und daher heute vergilbten Papier ausgeführt. Diese Behandlung hatte vermutlich den Sinn, ein Absinken des Bindemittels aus der Malfarbe in das Papier zu verhindern. Die Röntgenfluoreszenzanalyse (RFA) weist für den Papierhintergrund (M1) die Elemente Blei (Pb), Calcium (Ca), Eisen (Fe) und möglicherweise Zink (Zn) nach, wobei Calcium und Eisen übliche Elemente in historischen Papieren sind. Blei könnte auf Spuren von Bleiweiß oder Mennige (?) hinweisen. Zink (Zn), das in allen Messpunkten dieses Blattes schwach auftaucht, könnte vielleicht in Zusammenhang mit einer früheren Restaurierung stehen. Die Kopfstudie wurde an einzelnen Stellen entlang der Ränder und vor allem wegen zweier größerer Fehlstellen mittig im unteren Blattdrittel sowie unten rechts großzügig ergänzt, wobei Retuschen auch auf das Original übergreifen. Insgesamt wurde das Blatt zudem auf Leinwand kaschiert und auch gefirnisst, so dass der omnipräsent schwache Zinkgehalt auch dem Firnis oder der Leinwandkaschierung (?) zuzurechnen ist. (Die Leinwanddoublierung muss vor 1910 vorgenommen worden sein, da der Sammlungsstempel auf die Leinwand aufgetragen wurde).

Die lockere Skizze mit schwarzem Stift (M2), die vor allem am Hals und im Nackenbereich erscheint, enthält keine anderen Elemente als das Papier, so dass es sich möglicherweise um Zeichenkohle handelt.

Die rote Farbe der Lippen (M3) enthält Blei (Pb), Calcium (Ca), Quecksilber (Hg), Eisen (Fe) und Spuren von Zink (Zn). Abzüglich der Papierreferenz (M1) wird von einer Ausmischung aus Bleiweiß und Zinnober auszugehen sein. Möglichicherweise auch etwas Mennige (Pb)? Das Augenweiß (M4) enthält Blei (Pb), Calcium (Ca), Kupfer (Cu), Eisen (Fe), Quecksilber (Hg) und Spuren von Zink (Zn), so dass hier neben Bleiweiß (Pb), ein kupferhaltiges Blau (Cu), vermutlich Azurit, und Zinnober (Hg) verwendet wurden. Das rote Augenlid (M5) enthält Blei (Pb), Calcium (Ca), Quecksilber (Hg), Eisen (Fe) und Spuren von Zink (Zn), was für eine Ausmischung von Bleiweiß (Pb) und Zinnober (Hg) und möglicherweise auch etwas Mennige (Pb) spricht. Die blaugraue Iris und schwarze Pupille enthalten Blei (Pb), Calcium (Ca), Kupfer (Cu), Quecksilber (Hg), Eisen (Fe), und Spuren von Zink (Zn). Hier sind Bleiweiß (Pb), evtl. auch Mennige (?), ein kupferhaltiges Blau (Cu), und Zinnober (Hg) zu erwarten. Das braune Haar (M6) enthält die Elemente Blei (Pb), Calcium (Ca), Eisen (Fe), Quecksilber (Hg), Kupfer (Cu) und Spuren von Zink (Zn), die als Ausmischung von Bleiweiß (Pb) und evtl. Mennige (?), brauner Erde/ Ocker (Fe), einem kupferhaltigen Blau oder Grün (Cu) und Zinnober (Hg) interpretiert werden.

[Georg Josef Dietz unter Einbeziehung der Infrarotreflektographie und Analyseauswertung von Gunnar Heydenreich und Sarah Critchley sowie der gemeinsamen Untersuchung mit Mailena Mallach, Luise Maul und Dominika Ropers (geb. Wojciechowska), März 2026]

25.07.2025Naturwissenschaftliche Materialanalyse

  • Instrumentelle Materialanalyse

Mittels Röntgenfluoreszenzanalyse (Thermo Scientific - Niton XL3t GOLDD+) konnten folgende Elemente nachgewiesen und in Verbindung mit den optischen Merkmalen Signale für folgende Füllstoffe, Zeichenmedien und Farbmaterialien ermittelt werden.

M1 Braun (Hintergrund):

Pb, Ca, Fe, (Zn)

Pb: Bleiweiß / Mennige (?); Ca: Kreide / Gips (?); Fe: Eisenoxid / Ocker (?)

M2 Braun und Schwarz (Hals):

Pb, Ca, Fe, (Zn)

Pb: Bleiweiß / Mennige (?); Ca: Kreide / Gips (?); Fe: Eisenoxid / Ocker (?)

M3 Rot und Braun (Mund):

Pb, Ca, Hg, Fe, (Zn)

Pb: Bleiweiß / Mennige (?); Ca: Kreide / Gips (?); Fe: Eisenoxid / Ocker (?); Hg: Zinnober

M4 Weiß (Augapfel):

Pb, Ca, Cu, Fe, Hg (Zn)

Pb: Bleiweiß; Ca: Kreide / Gips (?); Cu: Kupferhaltiges Blau (?); Fe: Eisenoxid / Ocker (?); Hg: Zinnober

M5 Rot (Augenlid):

Pb, Ca, Hg, Fe (Zn)

Pb: Bleiweiß / Mennige (?); Ca: Kreide / Gips (?); Fe: Eisenoxid (?); Hg: Zinnober

M6 Grau? (Pupille):

Pb, Ca, Cu, Hg, Fe, (Zn)

Pb: Bleiweiß/ Mennige (?); Ca: Kreide / Gips (?); Cu: Kupferhaltiges Grün/ Blau (?); Fe: Eisenoxid / Ocker (?); Hg: Zinnober

M7 Braun (Haare):

Pb, Ca, Fe, Hg, Cu, (Zn)

Pb: Bleiweiß/ Mennige (?); Ca: Kreide / Gips (?); Cu: Kupferhaltiges Grün/ Blau (?); Fe: Eisenoxid / Ocker (?); Hg: Zinnober

[Gunnar Heydenreich, Sarah Critchley, unveröffentlichter Untersuchungsbericht, 25.07.2025]

  • untersucht von Gunnar Heydenreich
  • untersucht von Sarah Critchley

06. 2017Technologische Untersuchung / Naturwissenschaftliche Materialanalyse

  • Infrarot-Reflektografie
  • irr

Unterzeichnung

BESCHREIBUNG

Das Porträt ist in der Erstanlage mit einem Stift gezeichnet.

[Sandner, Smith-Contini, Heydenreich, cda 2018]

  • fotografiert von Gunnar Heydenreich
  • fotografiert von Ingo Sandner

Zitieren aus dem Cranach Digital Archive

Eintrag mit Autor
<Autorenname>, 'Bildnisstudie eines bartlosen Mannes', <Titel des Dokuments, Feldeintrags oder der Abbildung>, [<Datum des Dokuments oder der Abbildung>], in: Cranach Digital Archive, https://lucascranach.org/de/DE_SMBKSK_KdZ4478/ (zuletzt aufgerufen am {{dateAccessed}})
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