Martin Luther mit Habit und Doktorhut

Martin Luther mit Habit und Doktorhut

Titel

Martin Luther mit Habit und Doktorhut

[KKL 2022]

Martin Luther

[Lutherhaus Wittenberg, revised 2012]

Malerei auf Holz, auf Leinwand übertragen

Material / Technik

Malerei auf Holz, auf Leinwand übertragen

[Lutherhaus Wittenberg, revised 2012]

Das Wittenberger Bildnis zeigt Luther mit Kutte und Doktorhut, wie er uns in Lucas Cranachs d. Ä. Kupferstich von 1521 (I.4D1) begegnet. Die Profilansicht wurde zugunsten einer Dreiviertelansicht aufgegeben, das Haar ist – anders als im Kupferstich – nur an den Locken im Nacken zu erahnen.

Das 2002 vom

Das Wittenberger Bildnis zeigt Luther mit Kutte und Doktorhut, wie er uns in Lucas Cranachs d. Ä. Kupferstich von 1521 (I.4D1) begegnet. Die Profilansicht wurde zugunsten einer Dreiviertelansicht aufgegeben, das Haar ist – anders als im Kupferstich – nur an den Locken im Nacken zu erahnen.

Das 2002 vom Lutherhaus Wittenberg als Werkstatt Lucas Cranachs d. Ä. erworbene Bildnis[2] ist weder in Datierung noch Zuschreibung klar zu greifen. Der Grund hierfür liegt unter anderem am Zustand des im Format beschnittenen Gemäldes, das wegen der verpressten und beriebenen Malschicht nur noch eingeschränkt zu beurteilen ist.[3]

Zusammen mit der Darstellung Luthers als Augustinermönch aus Nürnberg (I.6M1) und dem Porträt mit Doktorhut aus Privatbesitz (I.6M2) bildet das Wittenberger Gemälde eine kleine Untergruppe, die Luther im Mönchshabit vor hellgrünem Fond zeigt.[4] Während die Darstellungen aller drei Gemälde in ihrer absoluten Größe übereinstimmen, weist die Wittenberger Version einen kleineren Bildausschnitt auf, der aber nicht das ursprüngliche Format darstellt, sondern auf einen späteren Eingriff zurückzuführen ist.[5]

Die sparsame Unterzeichnung wurde mit wohl flüssigem schwarzem Medium und Pinsel ausgeführt. Angegeben sind Außen- und wesentliche Binnenkonturen in überwiegend gleichmäßiger Strichstärke. Einzelne Partien wie Nase, Ohr und Wange wurden bereits mit dem ersten Farbauftrag deutlich modifiziert und zusammen mit weiteren Formen im Malprozesses weiter verändert. Auffällig ist, dass die Konturen von Kapuze, Halsausschnitt und Ohr in der ersten farbigen Anlage eher der Formgebung des Nürnberger Augustinermönches (I.6M1) entsprechen, in der korrigierten Form jedoch deutlich davon abweichen, wie die Projektion der Umrisslinien deutlich macht (Abb. Überblendung der Kontur-Umzeichnung von DE_LHW_G163 und DE_GNMN_Gm1570).[6] So sind der Doktorhut über der Stirn ebenso wie die Kapuze über Luthers linker Schulter erst mit schwarzer Farbe deutlich höher angelegt und nachfolgend mit grüner Farbe teilweise abgedeckt und flacher ausgeführt worden.

Die Unterzeichnung und die nicht unerheblichen Veränderungen im Werkprozess lassen sich als Indizien für einen individuellen Gestaltungsanspruch und eine mögliche Ausführung in der Cranach-Werkstatt interpretieren, wobei die Qualität der malerischen Ausführung z. B. gegenüber dem Leipziger und dem Weimarer Bildnis Luthers als „Junker Jörg” (II.M1 und II.M2) deutlich abfällt. Unbeholfen wirken die wie geschürzt erscheinenden Lippen und die kugelförmigen Augen. Auch die in einer Wellenlinie angelegten Haarlocken an Stirn und Schläfe wirken konstruiert und leblos. Das Inkarnat ist rosiger ausgemischt als bei den „Junker Jörg“-Bildnissen und wirkt aufgrund fehlender Schattenlasuren flach. Dabei erschwert der vor allem durch die Bereibungen beeinträchtigte Zustand der Oberfläche ihre Beurteilung. Die Befundlage lässt eine Entstehung im Laufe der 1520er Jahre in oder im Umfeld der Cranach-Werkstatt zu.

Daniel Görres, Wibke Ottweiler


[1] Angabe laut Aukt.-Kat. München 2002, Los 2.

[2] Vgl. ebd.

[3] Die Malerei wurde ursprünglich auf einer grundierten Holztafel ausgeführt. Zu einem unbekannten Zeitpunkt wurde das Holz von der Rückseite bis zur Grundierung abgetragen und die Bildschicht anschließend auf eine Leinwand übertragen. Unten und seitlich ist das Bildnis beschnitten. Wieviel des ursprünglichen Formats dabei verloren ging, ist nicht mehr rekonstruierbar. Beim Übertragungsvorgang hat sich die Leinwandstruktur stellenweise bis in die Farbschicht durchgedrückt, viele Feinheiten der Malerei sind deshalb nicht mehr erkennbar.

[4] Zwar entsprechen sich die Bildnisse in Bezug auf ihre Darstellung und weisen in Größe und Linienverlauf ähnliche Gesichtskonturen auf, doch weisen die Gemälde nicht unerhebliche Unterschiede in ihrer Herstellungstechnik auf. Diese Heterogenität unterscheidet sie von den anderen Bildnisgruppen; vgl. dazu auch Schuchardt 2004, S. 19, und ders. 2015, S. 37; ein von Schuchardt ebenfalls zu dieser Gruppe gezähltes Bildnis in der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha (Malerei auf Lindenholz, 37 x 24,3 cm, Inv.-Nr. 57/16) stellt vermutlich eine Kopie nach I.6M2 dar (vgl. dazu Rogge 1982, S. 184, und Ausst.-Kat. Gotha 1994, Nr. 1.16).

[5] Siehe Anm. 3; großflächige Malschichtverluste, die sich heute im Infrarotreflektogramm abzeichnen, könnten Anlass für diese Maßnahme gewesen sein.

[6] Daraus ist nicht zwingend zu schließen, dass das vorliegende Gemälde zeitlich nach I.6M1 entstanden sein muss, da die betreffenden Partien von I.6M1 Cranachs Kupferstich I.2D1 entlehnt sind. Es könnte somit auch der Kupferstich selbst oder ein anderes auf ihm beruhenden Bildnis als Vorlage gedient haben (vgl. abweichend dazu Hofbauer 2021, S. 245).

Quellen / Publikationen:

Aukt.-Kat. Wien 2000, Los 343; Aukt.-Kat. München 2002, Los 2; Treu 2003, S. 48; Schuchardt 2004, S. 19; Joestel 2008, S. 125; Ausst.-Kat. Eisenach 2015, S. 34, 35, 37; Ausst.-Kat. Minneapolis u. a. 2016, Nr. 132.

Zuschreibungen
Werkstatt Lucas Cranach der Ältere oder Umkreis
Werkstatt Lucas Cranach der Ältere

Zuschreibungen

Werkstatt Lucas Cranach der Ältere oder Umkreis

[KKL 2022]

Werkstatt Lucas Cranach der Ältere

[Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, Lutherhaus Wittenberg]

Lucas Cranach der Ältere

[Lutherhaus Wittenberg, revised 2012]

Datierungen
1520er Jahre
nach 1546

Datierungen

1520er Jahre

[KKL 2022]

um 1520

[Exhib. Cat. Minneapolis/ New York/Atlanta 2017, No. 132]

nach 1546

„vermutlich nach Luthers Tod“ [Schuchardt 2015, 37]

Maße
Maße Bildträger: 26,0 x 18,6 cm (an beiden Seiten und unten beschnitten)

Maße

  • Maße Bildträger: 26,0 x 18,6 cm (an beiden Seiten und unten beschnitten)

  • Maße Bildfläche: 25,2 x 17,5 cm (an beiden Seiten und unten beschnitten)

  • [KKL 2022]

  • Maße mit Rahmen: 47,5 x 40,5 cm

  • [Lutherhaus Wittenberg, revised 2012]

Signatur / Datierung
Keine
Eigentümer
Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt
Besitzer
Lutherhaus Wittenberg
Standort
Wittenberg
CDA ID
DE_LHW_G163
FR (1978) Nr.
FR-none
KKL-Nr.
I.6M3, Teil der Bildnisgruppe I
Permalink
https://lucascranach.org/de/DE_LHW_G163/

Provenienz

  • Italienischer Privatbesitz
    [Aukt.-Kat. München 2002, Los 2]
  • Kunsthaus Trost, München
  • 2002 Ankauf
    [Lutherhaus Wittenberg, revised 2012]

Quellen / Publikationen

Erwähnt auf Seite Katalognummer Tafel
Schuchardt 2015 B 34, 35, 37 Fig. 11
Autor/inGünter Schuchardt
TitelPrivileg und Monopol - Die Lutherporträts der Cranach-Werkstatt
Veröffentlichungin Günther Schuchardt, ed., Cranach, Luther und die Bildnisse, Exhib. Cat. Eisenach 2015
Ort der VeröffentlichungRegensburg
Jahr der Veröffentlichung2015
Seiten24-52
Joestel 2008 125 p. 124
HerausgeberVolkmar Joestel
TitelLuthers Schatzkammer. Kostbarkeiten im Lutherhaus Wittenberg
Ort der VeröffentlichungDößel
Jahr der Veröffentlichung2008
Schuchardt 2004
Autor/inGünter Schuchardt
TitelLuther seitenrichtig - Luther seitenverkehrt? Die Bildnisse im Leben und im Tod - Werkstattprinzip und Werkstattprivileg Cranachs und seiner Mitarbeiter
Band2003
ZeitschriftWartburg-Jahrbuch
Ort der VeröffentlichungRegensburg
Jahr der Veröffentlichung2004
Seiten9-30
  • Martin Luther mit Habit und Doktorhut, 1520er Jahre

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Kunsttechnologische Untersuchung

2018 - 2021Technologische Untersuchung

  • Lichtmikroskopische Oberflächenuntersuchung
  • Infrarotreflektografie
  • UV-Fluoreszenzfotografie
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Bildträger

Ursprünglich Holz, Malerei heute auf Leinwand übertragen. [1]

[1] Die ursprüngliche Tafel wurde bis auf geringste Reste bis zur Grundierung abgetragen. Daher sind keine Aussagen zu Holzart, Format, Stärke und Faserverlauf der ursprünglichen Tafel möglich.

Grundierung und Imprimitur

Weiße mitteldicke Grundierung, sorgfältig geglättet. Ursprüngliche Randbereiche aufgrund der Formatbeschneidung nicht erhalten.

Optisch, auch unter Vergrößerung, zeigen sich keine eindeutigen Hinweise auf eine Imprimitur.

Unterzeichnung

Im Infrarotreflektogramm ist eine sparsame Unterzeichnung mit wohl flüssigem schwarzem Medium und Pinsel nachweisbar. Angegeben sind Außen- und wesentliche Binnenkonturen in überwiegend gleichmäßiger Strichstärke. Die Ausführung der Malerei weicht partiell deutlich von der Vorgabe durch die Zeichnung ab. So ist das Ohr kürzer und schmaler angelegt als ausgeführt, die Wangenkontur etwas schmaler und die Nase ebenfalls kürzer bzw. höher angesetzt.

Farbschichten und Metallauflagen

Aufgrund des äußerst schlechten Erhaltungszustandes der Malerei kann die Maltechnik nur eingeschränkt nachvollzogen werden. Bemerkenswert sind größere Veränderungen während des Malprozesses: So waren die Form der rechten Schulter, der Kopfbedeckung, des Kinnes und des Ohres zunächst anders ausgeführt und wurden anschließend übermalt. [1]

Die einzelnen Farbflächen sind teils ohne, teils mit deutlicher Überlappung nebeneinander gesetzt. [2] Das Inkarnat ist mit einem feinen Rotpigment, Weiß und wenig Blau ausgemischt und nass in nass modelliert. Volumen wird mit schwarz-braunen Lasuren erreicht. Der Mund ist über einer grauen Verschattung von Lippenspalt und Mundwinkeln in Hellrot angelegt. Die Unterlippe ist darüber mit Rosa modelliert, die Oberlippe kräftiger rot akzentuiert. Anschließend ist der Lippenspalt mit Schwarzbraun übergangen. Die Augen sind über dem Grundton des Inkarnats aufgebaut; das Augenweiß ist mit Hellgrau angegeben, die dunkel konturierten Iriden in Rotbraun. Pupillen und obere Lidstriche sind in Dunkelbraun aufgesetzt. Weiße Lichtreflexe sind auf Pupille und Iriden, sowie in die hellrot angelegten Innenwinkel gesetzt. [3] Wimpern, Augenbrauen sowie die markante Falte zwischen Augen und Stirnbein sind dunkelbraun aufgesetzt. Die Form des Ohrs ist nachträglich korrigiert worden, indem die Ohrmuschel etwas verbreitert und das Ohrläppchen deutlich verlängert wurde. Haar und Barett (sowie möglicherweise die Schaube [4]) sind flächig braun unterlegt und darüber in deckendem Schwarz flächig ausgeführt. [5] Bevor die Konturen anschließend teilweise mit Schwarz nachgezogen wurden (so im Barett), erfolgte die Korrektur der Kinnform [6] und anschließend die Ausführung des Hintergrundes in leuchtendem Hellgrün, das aus einem splittrigen Grünpigment heterogener Größe und Weiß ausgemischt ist. Die vergleichsweise hochviskose Farbe ist mit deutlichem Pinselduktus aufgetragen, wobei der Pinsel den Konturen angrenzender Farbbereiche folgt. Mit der Hintergrundfarbe werden die angrenzenden Flächen zum Teil deutlich korrigiert, wie etwa an Barett und rechter Schulter. Die auf der grünen Hintergrundfarbe aufliegenden gelblichen Reste eines Überzuges o.ä. könnten von einer entstehungszeitlichen Lasur oder einem älteren Firnis stammen. Eine ockerfarbige Lasur wurde beim Stockholmer Luther-Bildnis SE_NMS_5016 (KKL III.M8a) beobachtet und wird zudem beim Weimarer Junker-Jörg-Bildnis DE_KSW_G9 (KKL II.M2) vermutet. Nach der partiellen Präzisierung der schwarzen Flächen durch nochmaliges Konturieren, folgte die Ausarbeitung des Deckhaars mit Haarsträhnen in Dunkelbraun und einzelnen mit dem Spitzpinsel aufgesetzten Härchen in Dunkelbraun, Hellbraun und Ocker.

[1] Vgl. dazu das Infrarot-Reflektogramm und die Kartierung der Formanlage (Abb. DE_LHW_G163_FR-none_2019_Tracing-001).

[2] Dabei war die jeweils zuvor gemalte Farbfläche bereits getrocknet.

[3] Die ursprüngliche Form und Anzahl der Lichtreflexe ist aufgrund der Malschichtverluste nicht mehr nachvollziehbar. Bemerkenswert ist aber ihre Position auf den Pupillen, die von der regelmäßigen Positionierung neben den Pupillen späterer Lutherbildnisse abweicht.

[4] Es ist anzunehmen, dass die Schaube maltechnisch analog zum Barett aufgebaut ist, die braune Unterlegung ist hier durch die mikroskopische Untersuchung aber nicht eindeutig nachweisbar.

[5] Eine ursprüngliche Modellierung des Volumens durch Ausmischung mit Weiß ist anzunehmen, aber nicht mehr erkennbar.

[6] Die ursprünglich höher angesetzte rechte Schulterpartie wurde korrigiert, indem sie teilweise mit Inkarnatfarbe und teilweise mit der Hintergrundfarbe übermalt wurde.

Rahmung

Neuer Rahmen.

[Untersuchungsbericht Wibke Ottweiler, KKL 2022]

06. 2010Technologische Untersuchung / Naturwissenschaftliche Materialanalyse

  • Infrarot-Reflektografie
  • irr

Unterzeichnung

BESCHREIBUNG

Zeichengeräte/Material:

- flüssiges schwarzes Zeichenmedium und Pinsel

Typ/Duktus:

- eventuell nachgezogene dünne Linien

Funktion:

- verbindliche Vorgabe für die Malerei; Hauptkonturen und Gesichtszüge angegeben; keine plastische Wiedergabe

Abweichungen:

- kaum Präzisierungen der Form während des Malprozesses

INTERPRETATION

Zuschreibung:

- nicht möglich

Anmerkungen:

- eventuell von einer Vorlage übertragen (Pausverfahren ?)

- die Form des Huts wurde im Malprozess geändert

[Smith, Sandner, Heydenreich, cda 2012]

  • fotografiert von Gunnar Heydenreich
  • fotografiert von Ingo Sandner

Erhaltungszustand

Datum2018 - 2021

Der hölzerne Bildträger ist allseitig bis zur Malschicht beschnitten und von der Rückseite her bis zur Grundierung abgetragen worden. Teilweise sind in den Randbereichen noch Holzreste erhalten geblieben. Die Malschicht wurde anschließend auf eine Leinwand übertragen. In welchem Umfang die Malerei dabei ebenfalls beschnitten wurde, lässt sich aufgrund der Überarbeitungen in den Randbereichen nicht sicher bestimmen. Zumindest der obere Rand scheint aber kaum beschnitten zu sein, da hier der ursprüngliche Rand der bemalten Fläche abschnittsweise erhalten ist.

In der Malschicht zeichnet sich ein feines Alterscraquelée ab, das je nach Farbpartie unterschiedlich stark ausgeprägt ist. Beim Übertragungsvorgang der Malschicht hat sich die Leinwandstruktur partiell bis in die Bildschicht durchgedrückt und bildet sich im Oberflächenrelief ab, so beispielsweise an Nase und Stirn. Lockere Malschichtschollen haben sich im Zuge der Übertragung gelöst und wurden teilweise deplatziert wieder befestigt, so am oberen, rechten Bildrand. Größere Fehlstellen (oben rechts und oben links) wurden (partiell gekittet und) retuschiert sowie die Malschichtränder partiell übermalt. Dunkle Firnisreste finden sich besonders in den Tiefen des im Hintergrund markanten Pinselduktus. Die Malschicht ist insgesamt stark verputzt, feine Details und Lasuren sind reduziert oder verloren. Insgesamt wirkt die Malerei dadurch plakativ und leblos.

  • untersucht von Wibke Ottweiler

Datum21.05.2012

viele Retuschen, verglast

  • verfasst von Unbekannt

Restaurierungsgeschichte

Datum09.03.2003

  • restauriert von Ateliergemeinschaft Reschke & Beck

Zitieren aus dem Cranach Digital Archive

Eintrag mit Autor
<Autorenname>, 'Martin Luther mit Habit und Doktorhut', <Titel des Dokuments, Feldeintrags oder der Abbildung>, [<Datum des Dokuments oder der Abbildung>], in: Cranach Digital Archive, https://lucascranach.org/de/DE_LHW_G163/ (zuletzt aufgerufen am {{dateAccessed}})
Eintrag ohne Autor
'Martin Luther mit Habit und Doktorhut', <Titel des Dokuments, Feldeintrags oder der Abbildung>, [<Datum des Dokuments oder der Abbildung>], in: Cranach Digital Archive, https://lucascranach.org/de/DE_LHW_G163/ (zuletzt aufgerufen am {{dateAccessed}})

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