Martin Luther als Halbfigur nach rechts

Martin Luther als Halbfigur nach rechts

Titel

Martin Luther als Halbfigur nach rechts

[KKL 2022]

Malerei auf Lindenholz (Tilia sp.)

Material / Technik

Malerei auf Lindenholz (Tilia sp.)

[Klein 03.09.2020a]

Das Luther-Bildnis ist auf einem hochrechteckigen Lindenholzbrett mit vertikalem Faserverlauf ausgeführt.[1] Das von Bora-Pendant dagegen besteht aus zwei etwa gleich großen querrechteckigen Lindenholzbrettern mit horizontalem Faserverlauf, die stumpf gefügt sind. Beide Tafeln sind rückseitig weder gefast noch gefalzt. Die Rückseiten wurden nachbearbeitet und zeigen nicht mehr die entstehungszeitlichen Werkspuren. Während

Das Luther-Bildnis ist auf einem hochrechteckigen Lindenholzbrett mit vertikalem Faserverlauf ausgeführt.[1] Das von Bora-Pendant dagegen besteht aus zwei etwa gleich großen querrechteckigen Lindenholzbrettern mit horizontalem Faserverlauf, die stumpf gefügt sind. Beide Tafeln sind rückseitig weder gefast noch gefalzt. Die Rückseiten wurden nachbearbeitet und zeigen nicht mehr die entstehungszeitlichen Werkspuren. Während die Grundierung beim Luther-Bildnis hellrosafarbig ist, weist sie beim von Bora-Pendant eine hellgraue Farbigkeit auf. Darüber sind die Gesichtskonturen bei beiden Bildnissen mit flüssigem schwarzen Farbmittel unterzeichnet. Eine partiell aufgetragene weiße Zwischenschicht scheint über der Unterzeichnung zu liegen.[2] Die Gesichtskonturen Luthers zeigen eine sehr hohe Deckungsgleichheit mit den Bildnissen in Bristol (III.M7) und Stockholm (III.M8a).

Die Maltechnik unterscheidet sich deutlich von den Vergleichswerken der Bildnisgruppe III, die 1525–26 in der Cranach-Werkstatt entstanden sind. Die Malschicht ist äußerst dünn und durch einen feinen, streifigen Pinselduktus gekennzeichnet, der darstellungsunabhängig in unterschiedliche Richtungen verläuft. Der helle Grundton des Inkarnats ist mit breitem Pinsel flächig aufgetragen und in der Oberfläche als feiner, streifiger Pinselduktus sichtbar. Besonders in den verschatteten Bereichen, in denen nur dünne braune Lasuren, zum Teil kreuzend, aufgetragen sind, bleibt das Relief der Unterlegung sichtbar. In den übrigen Bereichen ist das Inkarnat etwas pastoser ausgemischt, hier folgt der Pinselduktus der Darstellung. Ohrläppchen und Wangen sind bemerkenswert kräftig rot ausgemischt. Das Haar ist halbdeckend braun unterlegt und darüber in dunklen Brauntönen weich modelliert, wobei die Darstellung flach bleibt, da Farbigkeit und Farbauftrag nur wenig ausdifferenziert sind. Der für die Werke aus der Cranach-Werkstatt typische Aufbau aus zuunterst weich vertriebenen, dunkleren Haarsträhnen und darüber gesetzten feinen, pastos ausgeführten Härchen unterschiedlicher Farbigkeit, ist hier nicht erkennbar.

Die Malschicht durchzieht ein feines, sehr schwach ausgeprägtes Alterskrakelee. Wenige Retuschen liegen unter dem jüngsten, stark glänzenden Firnis.

Die kunsttechnologischen Befunde sprechen dagegen, dass die beiden Bildnisse Teil der Bildnisserie (III.M8 - III.M10*) sind, die im Jahren 1526 in der Cranach-Werkstatt entstanden ist. Aufgrund der hohen Übereinstimmung der Gesichtskonturen Luthers liegt die Vermutung nahe, dass es sich um eine Übertragung von einem der überlieferten Werke handelt, auch wenn keine eindeutigen Hinweise auf die Übertragungstechnik nachweisbar sind.[3]

Daniel Görres, Wibke Ottweiler


[1] Mittig wurde ein Astloch oder Holzfehler mit einem rechteckigen Holzstück ausgesetzt.

[2] Die mikroskopische Untersuchung erbrachte den Befund einer weißen Zwischenschicht in Haar und Inkarnat. In den übrigen Bereichen war diese nicht optisch feststellbar, obwohl die RFA-Messung bereichsunabhängig gleichbleibend hohe Bleiwerte erbrachte, die auf eine bleiweißhaltige Zwischenschicht hindeuten könnten; außerdem sind in einigen Malschichtausbrüchen über der schwarzen Unterzeichnung weiße Partikel sichtbar, die darauf hindeuten, dass die Zwischenschicht nach der Unterzeichnung aufgebracht wurde.

[3] Dies wurde an den Exemplaren aus Bristol (III.M7) und Stockholm (III.M8a) geprüft.

Quellen / Publikationen:

Luther 1979; Ausst.-Kat. Nürnberg 1983, Nr. 557; Luckardt 1985, Nr. 60; Bußmann / Lorenz 1986, S. 106; Pieper 1990, Nrn. 230, 231; Beyer 2002, S. 124; Ausst.-Kat. Bremen 2009, Nr. 4, 5.

Zuschreibungen
Kopie nach Lucas Cranach d. Ä.
Werkstatt Lucas Cranach der Ältere

Zuschreibungen

Kopie nach Lucas Cranach d. Ä.

[KKL 2022]

Werkstatt Lucas Cranach der Ältere

[Bußmann / Lorenz 1986, S. 106]

Lucas Cranach der Ältere

[Pieper 1990, Nr. 230]

Datierungen
16. oder 17. Jahrhundert
um 1525 - 1526

Datierungen

16. oder 17. Jahrhundert

[KKL 2022]

um 1525 - 1526

[Bußmann / Lorenz 1986, S. 106]

Maße
Maße Bildträger: 37,0 cm x 24,6 cm x 0,5 cm (wahrscheinlich gedünnt)

Maße

  • Maße Bildträger: 37,0 cm x 24,6 cm x 0,5 cm (wahrscheinlich gedünnt)

  • [KKL 2022]

Signatur / Datierung

Keine

Inschriften und Beschriftungen

Rückseitig oben rechts in weißer Farbe "68-314", links daneben Zeichen mit Bleistift. Unten links Papieretikett mit handschriftlicher Bezeichnung (schwarzer …

Inschriften und Beschriftungen

Stempel, Siegel, Beschriftungen:

  • Rückseitig oben rechts in weißer Farbe "68-314", links daneben Zeichen mit Bleistift. Unten links Papieretikett mit handschriftlicher Bezeichnung (schwarzer Filzstift) "82".

  • [KKL 2022]

Eigentümer
Bundesrepublik Deutschland
Besitzer
LWL-Museum für Kunst und Kultur Münster
Standort
Münster
CDA ID
DE_MKKM_1232BRD
FR (1978) Nr.
FR-none
KKL-Nr.
III.M-Sup02a, Teil des KKL-Anhangs
Permalink
https://lucascranach.org/de/DE_MKKM_1232BRD/

Provenienz

  • vor 1700 Sammlung Legionsrat M. Lichtwer, Dresden
  • 1827 bei E. M. Ludwig von Pott (Klebezettel auf Rückseite des Bora-Bildnisses)
  • 1937 Galerie Almas-Dietrich, München an Reichskanzlei, Berlin: "Sonderauftrag Linz"
  • Dauerleihgabe der Bundesrepublik Deutschland
    [Ausst.-Kat. Bremen 2009, Nr. 5][1]

[1] Der dort erwähnt Klebezettel auf der Rückseite des Bora-Bildnisses scheint inzwischen entfernt worden zu sein.

Ausstellungen

  • Nürnberg 1983, Nr. 557
  • Münster 1985, Nr. 60
  • Bremen 2009, Nr. 4

Quellen / Publikationen

Erwähnt auf Seite Katalognummer Tafel
Exhib. Cat. Bremen 2009 4
Herausgeber/inRainer Stamm
TitelLucas Cranach der Schnellste
Ort der VeröffentlichungBremen
Jahr der Veröffentlichung2009
Beyer 2002 124
Autor/inAndreas Beyer
TitelDas Porträt in der Malerei
Ort der VeröffentlichungMunich
Jahr der Veröffentlichung2002
Cat. Münster 1990 464-466 230
Autor/inPaul Pieper
TitelDie deutschen, niederländischen und italienischen Tafelbilder bis um 1530
ReiheWestfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster Landschaftsverband Westfalen-Lippe - Bestandskataloge
Ort der VeröffentlichungMünster
Jahrgang2nd edition
Jahr der Veröffentlichung1990
Cat. Münster 1986 106
Autor/inKlaus Bußmann, Angelika Lorenz
TitelWestfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster. Auswahlkatalog
Ort der VeröffentlichungMünster
Jahr der Veröffentlichung1986
Exhib. Cat. Münster 1985 60
Autor/inJochen Luckardt
TitelHeinrich Aldegrever und die Bildnisse der Wiedertäufer [Westfälische Landesmuseum Münster]
Ort der VeröffentlichungMünster
Jahr der Veröffentlichung1985
Exhib. Cat. Nuremberg 1983 411 557
Herausgeber/inGerhard Bott
TitelMartin Luther und die Reformation in Deutschland. Ausstellung zum 500. Geburtstag Martin Luthers
Ort der VeröffentlichungFrankfurt a. M.
Jahr der Veröffentlichung1983
Luther 1979
Autor/inGisela Luther
TitelLucas Cranach d. Ä. Martin Luther und Katharina von Bora, um 1526 ( April 1979)
ReiheWestfälisches Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Münster. Das Kunstwerk des Monats
BandApril
Ort der VeröffentlichungMünster
Jahr der Veröffentlichung1979
  • Martin Luther als Halbfigur nach rechts, 16. oder 17. Jahrhundert

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Kunsttechnologische Untersuchung

2018 - 2021Technologische Untersuchung

  • Lichtmikroskopische Oberflächenuntersuchung
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Bildträger

Linde. [1] Wohl ein hochrechteckiges Brett mit vertikalem Faserverlauf. [2] Keine Fase, kein Falz. Mittig 7 x 6 cm große viereckige Aussetzung eines Astlochs oder Holzfehlers. [3]

[1] Peter Klein, Bericht über die Holzartenbestimmung der Gemäldetafel "Martin Luther" (Inv.Nr. 1232BRD), [Analysis-report-Dendro].

[2] Aufgrund der dichten Parkettierung auf der Rückseite könnten mögliche Brettfugen von Leisten verdeckt sein. Es zeigen sich aber weder an den Tafelkanten noch auf der Vorderseite Hinweise darauf, dass die Tafel aus mehreren Brettern zusammen gesetzt sein könnte.

[3] Diese markiert sich vorderseitig im Brustbereich in Form feiner Risse in der Malschicht.

Grundierung und Imprimitur

Hellrosafarbene dünne Grundierung, sorgfältig geglättet, randbündig aufgetragen.

Unter mikroskopischer Vergrößerung ist in einigen Fehlstellen der Malschicht eine sehr dünne weiße Zwischenschicht auf der Grundierung erkennbar (Inkarnat, Haar), in anderen Bereichen fehlt diese aber. Darstellungsunabhängig durchgehend hohe Bleiwerte in der Röntgenfluoreszenz-Analyse weisen auf einen bleihaltigen Anteil in der Grundierung oder eine bleihaltige Zwischenschicht hin. [1] Es könnte sich demnach um eine nur bereichsweise aufgetragene bleiweißhaltige Zwischenschicht handeln, die möglicherweise erst nach der Unterzeichnung aufgetragen wurde. [2]

[1] Vgl. dazu die Ergebnisse der Röntgenfluoreszenz-Analyse, [Analysis-report-XRF].

[2] In einigen Fehlstellen des Inkarnats liegen auf der schwarzen Unterzeichnung weiße Partikel, die von der pigmentierten Zwischenschicht stammen könnten.

Unterzeichnung

Im Infrarotreflektogramm, aber auch mit bloßem Auge ist die markante schwarze Unterzeichnung der Gesichtskonturen deutlich sichtbar. [1] Sowohl die Außen- wie auch die wesentlichen Binnenkonturen sind mit dünnem Strich angegeben. Dabei lassen sich zwei Strichtypen unterscheiden. Während die wichtigsten Formen wie Augen, Nase und Mund mit gleichmäßig starken Linien angegeben sind, variiert die Strichbreite bei der Angabe von Falten, Schraffuren oder Augenbrauenhärchen. Die stereotype Ausführung sowie die mit gleichbleibendem Druck gesetzten Linien des ersten Typs verweisen auf die Verwendung einer Pause. Möglicherweise wurden die Linien des zweiten Strichtyps in einem Arbeitsschritt - nach Übertragung der Zeichnung - frei hinzugefügt.

[1] In der sehr dünnen Malerei haben sich über der erstaunlich dick aufgetragenen Unterzeichnung zahlreiche kleine Fehlstellen ausgebildet, die aufgrund der freiliegenden Unterzeichnung dunkel erscheinen. Außerdem zeichnet sich die verhältnismäßig pastose schwarze Farbe teilweise plastisch unter dem sehr dünnen Inkarnat ab. Stellenweise wirkt es so als habe die Inkarnatfarbe die Unterzeichnungsfarbe nicht gut benetzt und sei von dieser „abgeperlt“.

Farbschichten und Metallauflagen

Die Maltechnik unterscheidet sich deutlich von den Vergleichswerken, die 1525 und 1526 in der Cranach-Werkstatt entstanden sind. [1]

Die Malschicht ist äußerst dünn und durch einen feinen, streifigen Pinselduktus gekennzeichnet, der darstellungsunabhängig in unterschiedliche Richtungen verläuft. Die einzelnen Farbflächen sind mit nur geringer oder ohne Überlappung nebeneinander gesetzt, nachdem die jeweils angrenzende Farbfläche bereits getrocknet war.

Der helle Grundton des Inkarnats ist mit breitem Pinsel flächig aufgetragen und in der Oberfläche als feiner, streifiger Pinselduktus sichtbar. Besonders in den verschatteten Bereichen, in denen nur dünne braune Lasuren, zum Teil kreuzend, aufgetragen sind, bleibt das Relief der Unterlegung sichtbar. In den übrigen Bereichen ist das Inkarnat etwas pastoser ausgemischt, hier folgt der Pinselduktus der Darstellung. Ohrläppchen und Wangen sind bemerkenswert kräftig rot ausgemischt.

Das Haar ist halbdeckend braun unterlegt und darüber in dunklen Brauntönen weich modelliert, wobei die Darstellung flach bleibt, da Farbigkeit und Farbauftrag nur wenig ausdifferenziert sind. [2] Auch in der Ausarbeitung der Augen fehlen plastisch aufgesetzte Details wie etwa Lichtreflexe. Über dem Grundton des Inkarnats sind die Iriden zunächst halbdeckend braun unterlegt und darüber rotbraun ausgemalt. Die Kontur ist mit Dunkelbraun akzentuiert. Die Augäpfel sind weiß ausgemalt und in den inneren Augenwinkeln mit Rosa übergangen. Anschließend wurden Pupillen und oberer Lidstrich mit Schwarz sowie die Wimpern in Dunkelbraun aufgesetzt. Der Mund ist orangerot angelegt, wobei die Oberlippe etwas wärmer ausgemischt ist als die Unterlippe. Lippenspalt und Mundwinkel sind nur partiell mit Dunkelbraun akzentuiert; die kräftige schwarze Unterzeichnung blieb unter dem Hellrot sichtbar. Der Hintergrund ist in einem bläulichen Grünton pastos ausgeführt. [3] Die Farbigkeit wirkt aufgrund des aufliegenden gegilbten Firnisses heute grünlicher. [4] Der Pinselduktus ist streifig und verläuft in unterschiedliche Richtungen, angrenzende Farbflächen werden mit dem Pinsel umfahren.

Das schwarze Gewand ist mit Schwarz und Weiß nass in nass modelliert, wobei das Volumen sowie die Angabe von Kragen, Nähten und Falten durch stärkere Ausmischung mit Weiß erreicht werden.

[1] Vgl. dazu etwa [UK_BMAG_K1650] (KKL III.M7), [SE_NMS_5016] (KKL III.M8a), [PRIVATE_NONE-P276] (KKL III.M4), [DE_LHW_G11] (KKL III.M2a), [DE_HABW_B96] (KKL III.M11a), [PRIVATE_NONE-P333] (KKL III.M16a).

[2] Der für die Werke aus der Cranach-Werkstatt typische Aufbau aus zuunterst weich vertriebenen dunkleren Haarsträhnen und darüber gesetzten feinen, pastos ausgeführten Härchen unterschiedlicher Farbigkeit, ist hier nicht erkennbar.

[3] In den Grenzbereichen zu benachbarten Farbflächen ist die Unterlegung gut zu erkennen.

[4] Die farbgebenden Bestandteile dieser zweiten Farblage sind Kupfergrün, das in splittrigen Partikeln unterschiedlicher Form und Größe vorliegt, und Bleiweiß. Vgl. dazu die Ergebnisse der Röntgenfluoreszenz-Analyse, [Analysis-report-XRF].

Rahmung

Neuer Rahmen.

[Untersuchungsbericht Wibke Ottweiler, KKL 2020]

Erhaltungszustand

Datum2018 - 2021

Insgesamt guter Erhaltungszustand. Die Holztafel weist relativ mittig einen durchgängigen Vertikalriss auf, der sich vorderseitig in der Malschicht markiert, seines wellenförmigen Verlaufs wegen aber nicht auf eine Brettfuge hinweisen dürfte. [1] Auf der Rückseite ist eine Parkettierung aus Eichenholz (augenscheinlich) aufgebracht. Vermutlich in diesem Zusammenhang wurde die Rückseite zuvor mit einem Zahnhobel in vertikalen Bahnen geglättet und dabei in der Stärke reduziert. Der braune Rückseitenanstrich bedeckt Tafel und Parkettierung, erfolgte also erst nach ihrer Anbringung.

Die Malschicht durchzieht ein feines, sehr schwach ausgeprägtes Alterscraquelée. Wenige Retuschen liegen unter dem jüngsten, stark glänzenden Firnis.

[1] Der Riss verläuft leicht schräg, er beginnt am oberen Tafelrand etwa 11,7cm vom rechten Bildrand entfernt und endet am unteren Bildrand etwa 10cm vom rechten Bildrand entfernt.

  • untersucht von Wibke Ottweiler

Zitieren aus dem Cranach Digital Archive

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<Autorenname>, 'Martin Luther als Halbfigur nach rechts', <Titel des Dokuments, Feldeintrags oder der Abbildung>, [<Datum des Dokuments oder der Abbildung>], in: Cranach Digital Archive, https://lucascranach.org/de/DE_MKKM_1232BRD/ (zuletzt aufgerufen am {{dateAccessed}})
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