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2016

12. Oktober 2016

Museum Kunstpalast zeigt in Zusammenarbeit mit dem Cranach Digital Archive große Cranach-Ausstellung im Reformationsjahr 2017

CRANACH
Meister – Marke – Moderne

Museum Kunstpalast, Düsseldorf
3. April - 30. Juli 2017

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus: Lucas Cranach der Ältere zählt zu den bedeutendsten Malern der Deutschen Renaissance, war ein enger Freund Martin Luthers und beeinflusste Künstler über Jahrhunderte. Als einer der Höhepunkte im Reformationsjahr 2017 widmet das Museum Kunstpalast in Düsseldorf dem berühmten Wittenberger Maler vom 8. April bis 30. Juli die groß angelegte Werkschau: Cranach. Meister – Marke – Moderne. Erstmals nimmt die Ausstellung Cranach den Älteren in seiner Gesamtheit und Modernität in den Blick und beleuchtet neben seinen Erfolgsstrategien den Einfluss des herausragenden Künstlers bis in die Kunst der Moderne und Gegenwart. Neueste Forschungsergebnisse offenbaren bislang unbekannte Seiten dieses Ausnahmekünstlers.

Rund 250 Werke aus internationalen Museen und Sammlungen, darunter das Metropolitan Museum of Art in New York, die National Gallery in London, das Museo Thyssen-Bornemisza in Madrid, das Museum der Bildenden Künste in Budapest sowie das Nationalmuseum Stockholm, werden zum Höhepunkt der Lutherdekade 2017 in der Düsseldorfer Ausstellung zusammengeführt. Zu sehen sind hochkarätige Exponate wie die lebensgroße Venus aus St. Petersburg, Christus und die Ehebrecherin aus Budapest und der sogenannte Prager Altar, dessen weitverstreute Teile für die Laufzeit der großen Schau in Düsseldorf vereint werden. Weitere bedeutende Tafelbilder, Zeichnungen und Drucke dokumentieren die maßgebliche Rolle Cranachs bei der Verbreitung der Reformation und sein geschicktes Agieren im Dienste der bedeutendsten fürstlichen Auftraggeber des 16. Jahrhunderts. In Gegenüberstellung mit Werken von Albrecht Dürer, Hans Holbein dem Jüngeren, Jacopo de´Barbari und Lorenzo Costa dem Älteren untersucht die Ausstellung Cranachs Position im Netzwerk der Künstler seiner Zeit.

Die Ausstellung folgt den Spuren Cranachs bis in die Kunst der Gegenwart und Moderne. Arbeiten von Pablo Picasso, Marcel Duchamp, Alberto Giacometti, Otto Dix, Andy Warhol oder Martial Raysse zeigen, welchen Einfluss Cranachs Bildsprache auf führende Wegbereiter der Moderne ausgeübt hat.

Neueste kunsttechnologische Forschungen und Archivrecherchen geben faszinierende Einblicke in die tägliche Praxis des bedeutenden und produktivsten deutschen Malers im 16. Jahrhundert. Cranachs Gemälde zeugen von einem immensen Spektrum innovativer Bildlösungen und völlig neuartiger Bildthemen, die der enge Weggefährte Martin Luthers im Spannungsfeld unterschiedlicher Glaubensvorstellungen entwickelte und die sich innerhalb kürzester Zeit über den europäischen Kontinent verbreiteten.

Die Ausstellung nimmt den Besucher mit auf eine Zeitreise in die florierende Werkstatt des Malers und gibt spannende Einblicke in die künstlerischen Prozesse bei der Entstehung der Gemälde: Dank modernster Technik werden unter der Malschicht verborgene Unterzeichnungen erstmals für die Besucher erschlossen. Sie geben unter anderem Auskunft über den enormen Reichtum an verwendeten Malmaterialien und die effiziente Arbeitsweise des Künstlers. So entwickelte Cranach verschiedene Verfahren zur Ökonomisierung und Optimierung der Malprozesse, um seine Bilder in hoher Qualität und großer Anzahl produzieren zu können.

Verschiedene Medienstationen in der Ausstellung und ein vielfältiges museumspädagogisches Begleitprogramm lassen die Zeit des großen Wittenberger Malers für die Besucher lebendig werden. Ein umfangreicher Katalog zu Cranach. Meister – Marke – Moderne erscheint im Hirmer Verlag.

WISSENSCHAFTLICHER BEIRAT
Dr. Bodo Brinkmann (Kunstmuseum Basel), Dr. Susan Foister (The National Gallery London), Dr. Daniel Hess (Germanisches Nationalmuseum Nürnberg), Prof. Dr. Thomas Kaufmann (Universität Göttingen), Prof. Dr. Dieter Koepplin (Basel), Dr. Guido Messling (Kunsthistorisches Museum Wien), Dr. Matthias Weniger (Bayerisches Nationalmuseum München)



16. Juni 2016

Nationalgalerie Prag und Cranach Digital Archive kooperieren für Ausstellungsprojekt

Cranach From All Sides

Gemälde Lucas Cranachs und seines Kreises aus der Sammlung der Nationalgalerie in Prag


Laufzeit: 23.06.2016 - 22.01.2017
Ort: Palais Sternberg, Prag
Kuratorin: Olga Kotková


Die Ausstellung “Cranach From All Sides” präsentiert den Maler den Deutschen Renaissance und seinen Kreis nicht nur mit einzigartigen Gemälden, sondern führt den Besucher gleichzeitig durch Forschungsergebnisse des Cranach Digital Archives an Cranachs Schaffen heran. Die Prager Werke, die mit Cranach in Verbindung stehen, bilden eine sehr heterogene Gruppe und beinhalten ansprechende und populäre Themen wie das ungleiche Paar, Christus und die Ehebrecherin und den Sündenfall (Adam und Eva). Die Untersuchungen haben viele, bisher unbekannte Ergebnisse hervorgebracht, darunter Einblicke in den technischen Entstehungsprozess der Tafeln und ihrer Kopien. Die Ausstellung im Sternberg Schloss wird den Besucher daher in diese neuesten Erkenntnisse einführen und ihm anhand der kostbarsten Werke der Nationalgalerie Prag, Cranachs Werkstatt als meisterhaft organisierte Einheit präsentieren, die sich präzise Arbeitsmethoden zu Nutze machte.



Zur Website der Nationalgalerie Prag


02. Juni 2016

TV-Dokumentationen unter Beteiligung des Cranach Digital Archive

Am 03. Juni 2016, 17:30 Uhr, zeigt "arte" den Dokumentarfilm

"Geheimakte Geschichte: Die Cranach Connection"

51 Min., Regie: Heike Nelsen-Minkenberg, Thomas Müller
Informationen zur Dokumentation
(Erstausstrahlung 21.05.2016, 21:05 Uhr)


Weitere Dokumentationen unter Beteiligung des cda:

"Die Cranachs und die Moderne im Mittelalter"

Deutsche Welle, 2015, 42 Min., Regie: Peter Schloegl
Zur Dokumentation

"Lucas Cranach der Jüngere - Maler, Unternehmer, Politiker"

MDR 2015, 45 Min., Regie: Gabriele Rose
Informationen zur Dokumentation


19. Mai 2016

Cranach Digital Archive in neuem Design und mit 100 weiteren Werken

Seit Januar 2016 präsentiert sich das Cranach Digital Archive in einem völlig neuen Design, das auf die Nutzung von mobilen Endgeräten angepasst ist.

Per Drag & Drop lassen sich nun einzelne Abbildungen vergleichend betrachten; eine Suchhistorie erleichtert das Arbeiten mit dem cda zusätzlich.

Das cda erweitert zudem seinen Bestand um weitere 100 Werke und bietet nun hoch aufgelöste Abbildungen und umfangreiche Informationen zu insgesamt 1500 Gemälden und 345 Archivalien.


Mit diesem Update wurden auch die Röntgenaufnahmen aus dem von Paolo Cadorin seit 1974 in Basel angelegten Archiv in das cda aufgenommen.

Werke aus folgenden Institutionen sind neu im cda vertreten:

Anhaltische Landesbücherei Dessau
Brighton Museum & Art Gallery
Burrell Collection, Pollok Country Park, Glasgow
Cincinnati Art Museum
Diözesanmuseum Freising
Ev. Kirchengemeinde St. Bartholomäi, Zerbst
Ev.-Luth. Kirchengemeinde Niendorf, Hamburg
Ev.-Luth. Nicolai-Kirchgemeinde Zwickau, Dom St. Marien
Fränkische Galerie, Kronach/Bayrisches Nationalmuseum München
Harvard Art Museums/Fogg Museum, Cambridge, Mass.
KODE Kunstmuseene i Bergen, Bergen Kunstmuseum
Koninklijk Museum voor Schone Kunsten, Antwerpen
Legion of Honour, Fine Arts Museums of San Francisco
Lobkowicz Sammlungen, Prag
LWL-Museum für Kunst und Kultur Münster
Mainfränkisches Museum, Würzburg
Musée Anne-de-Beaujeu & Maison Mantin, Moulins
Musée National d'Histoire et d'Art, Luxembourg
Museo Lázaro Galdiano, Madrid
Museo Nacional del Prado, Madrid
Museu de Arte de São Paulo
Museum Sønderjylland, Sønderborg Slot
Philadelphia Museum of Art
St. Kunigundenkirche Rochlitz
Stiftung August Ohm, Hamburg
Walker Art Gallery, Liverpool

sowie Werke aus Privatbesitz und nicht erhaltene Werke.


2015

24. November 2015

Das Cranach Digital Archive vergrößert seinen Gesamtbestand auf über 1.400 Werke

Mit dieser Erweiterung kommen nun 100 Werke hinzu, die durch ca. 900 zusätzliche Abbildungen und Dateien sowie durch Hunderte weitere Seiten an Textinformation erschlossen werden können. Neben diesen Neuzugängen konnten auch bestehende Datensätze erheblich erweitert werden.

Folgende Sammlungen und Institutionen sind mit neuen Werken im cda vertreten:

Hessisches Landesmuseum Darmstadt
Keresztény Múzeum, Esztergom
Königliches Schloss Berchtesgaden
Lowe Art Museum, University of Miami, Coral Gables
Mauritshuis, Den Haag
The Morgan Library & Museum, New York
Museu Nacional d'Art de Catalunya (MNAC), Barcelona
Museum der bildenden Künste, Leipzig
Niedersächsisches Landesmuseum Hannover
Sammlung Würth
Ev.-Luth. Kirchengemeinde Döbeln
Staatsbibliothek zu Berlin - Preußischer Kulturbesitz, Abt. Historische Drucke
Staatsgalerie Stuttgart
Stadtmuseum Dresden
Suermondt-Ludwig-Museum, Aachen
Syracuse University Art Galleries, New York

Darüber hinaus konnten Werke aus Privatbesitz und heute verlorenen Gemälde aufgenommen werden. Insgesamt präsentiert das Cranach Digital Archive damit umfangreiche Informationen zu Gemälden aus 193 öffentlichen Institutionen und zahlreichen Privatsammlungen.

17. Juni 2015

1300 Werke der Malerfamilie Cranach im cda

Das Cranach Digital Archive dokumentiert weitere 100 Gemälde und repräsentiert damit insgesamt 1300 Werke. Als Kooperationspartner der Ausstellung „Lucas Cranach der Jüngere. Entdeckung eines Meisters“ (Wittenberg, Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, 26. Juni - 1. November 2015) liegt ein besonderer Schwerpunkt dieser Erweiterung bei den Werken des jüngeren Cranach. Darüber hinaus wurden zu zahlreichen Gemälden ergänzende Dokumentationen und Forschungsergebnisse hinzugefügt.
Gemälde aus folgenden Institutionen sind neu im cda vertreten:
Erzgebirgsmuseum Annaberg-Buchholz
Ev. Hoffnungsgemeinde Zieko (Kreuzkirche Klieken)
Ev. Kirchengemeinde Coswig
Ev. Kirchengemeinde St. Agnus, Köthen
Ev. Kirchengemeinde St. Bartholomäi, Zerbst
Ev. Kirchengemeinde St. Johannis und St. Marien, Nienburg
Ev. Kirchengemeinde Wörlitz
Ev. Marktkirchengemeinde Halle
Ev.-Luth. Kirchgemeinde Annaberg-Buchholz
Ev.-Luth. St.-Petri-Schlosskirchgemeinde Chemnitz
Galleria Uffizi, Florenz
Kulturstiftung Dessau Wörlitz
Kunstsammlung der Universität Leipzig
Lindenau-Museum Altenburg
Museum Boijmans Van Beuningen, Rotterdam
Museum Weißenfels - Schloss Neu-Augustusburg
The National Trust, Waddesdon Manor
Nivaagaards Malerisamling, Nivå
Stadtmuseum Meißen
University of Arizona, Museum of Art, Tucson
Vereinigte Domstifter zu Merseburg und Naumburg und des Kollegiatstifts Zeitz
The Walters Art Museum, Baltimore (Maryland)
sowie weitere Werke aus Privatbesitz.

27. April 2015

Das Cranach Digital Archive startet im Juni 2015 in seine dritte Projektphase

Es freut uns sehr, mitteilen zu können, dass die Andrew W. Mellon Foundation das Cranach Digital Archive für weitere drei Jahre (2015 - 2018) fördert. Die produktive interdisziplinäre und internationale Zusammenarbeit bildet zweifellos die Grundlage für die erfolgreiche Fortsetzung des Projektes.

Die großzügige Förderung durch die Mellon Foundation erlaubt uns das cda zu einer innovativen, umfassenden und nachhaltigen Cranach-Forschungsressource auszubauen. Bis 2018 wird das Cranach Digital Archive in erweiterter Kooperation zwischen dem Museum Kunstpalast Düsseldorf, der TH Köln und dem Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte – Bildarchiv Foto Marburg in eine dauerhafte Einrichtung überführt.
Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit den bestehenden und vielen neuen Partnern.

Projektstatus April 2015:
- Seit 2009 hat das cda-Team Kooperationen mit mehr als 160 Institutionen in 24 Ländern aufgebaut.
- Das cda bietet einen freien Zugang zu kunsthistorischen, technischen und konservatorischen Information zu 1.200 Gemälden. Dazu gehören:
• mehr als 11.200 hochauflösende Abbildungen
• mehr als 850 pdf-Dokumente
• mehr als 5.000 Textseiten (in deutscher und englischer Sprache)
• 981 Infrarotreflektogramme
• 320 Röntgenaufnahmen
- Das Projektteam untersuchte mehr als 900 Gemälde in 81 Sammlungen und erstellte dabei u.a. digitale Fotografien, mikroskopische Aufnahmen und Infrarotreflektografien (noch nicht vollständig online)
- Gegenwärtig sind 345 Scans von Archivdokumenten zusammen mit neue Transkriptionen von Monika und Dieter Lücke frei verfügbar.
- Die folgenden Archive wurden in der zweiten Projektphase digitalisiert:
• Dieter Koepplin-Archiv (Basel) [7.500 Dateien – abgeschlossen, teilweise online]
• Max J. Friedländer-Archiv (RKD, Den Haag) [1.090 Dateien – abgeschlossen, teilweise online]
• Peter Klein-Archiv [ca. 300 Berichte – abgeschlossen, größtenteils online]
- Die Literaturdatenbank umfasst gegenwärtig 2.850 Publikationen zu Cranach.

03. März 2015

1200 Werke und 345 Archivalien online verfügbar

Das Cranach Digital Archive erweitert seinen Bestand und offeriert nun hoch aufgelöste Abbildungen und umfangreiche Informationen zu insgesamt 1200 Gemälden und 345 Archivalien. Seit Dezember 2014 bietet das cda zudem eine umfassende Literaturdatenbank, die derzeit über 2850 Titel enthält und stetig wächst. Mit der Zahl der Werke, steigt auch die Anzahl der Institutionen, die sich an diesem internationalen Projekt beteiligen.
Folgende Institutionen kommen neu hinzu:
Ackland Art Museum, The University of North Carolina at Chapel Hill
Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum Mainz
Ev. Kirchengemeinde Mittenwalde
Hallwylska museet, Stockholm
Kanonie premonstrátu v Nové Ríši (Prämonstratenserkloster Nová Ríše)
Mauritshuis, Den Haag
Museo Nacional de San Carlos/Insituto Nacional de Bellas Artes, San Carlos
Museum Wiesbaden
Rijksmuseum Twenthe, Enschede
Skoklosters slott, Stockholm
The Morgan Library & Museum, New York
The Muskegon Museum of Art, Muskegon, Michigan
Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena
Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum, Innsbruck
Vereinigte Domstifter zu Merseburg und Naumburg und des Kollegiatstifts Zeitz
Wadsworth Atheneum, Hartford, Connecticut
Zentralarchiv der Staatlichen Museen zu Berlin
sowie mehrere Privatsammlungen.

2014

15. Dezember 2014

Literaturdatenbank zu Lucas Cranach freigeschaltet

Das Cranach Digital Archive erweitert sein Funktionen um eine kontinuierlich wachsende Literaturdatenbank von gegenwärtig über
2750 Titeln. Such- und Filterfunktionen erlauben die systematische Erschließung.

06. Oktober 2014

Cranach Digital Archive – neue Funktionen, neue Werke

Ab sofort bietet das Cranach Digital Archive mehrere neue Tools, die das Arbeiten mit dem Archiv noch effektiver und nutzerfreundlicher gestalten. Dazu gehören:
• ein Splitscreen, der es ermöglicht, zwei Abbildungen parallel zu betrachten und miteinander zu vergleichen.
• eine Suchhistorie, die zuvor betrachtete Abbildungen auflistet.
• eine persönliche Galerie, in der jeder Nutzer eine individuelle Auswahl an Werken mit der drag-and-drop-Funktion hinterlegen kann.
Darüber hinaus wächst das Cranach Digital Archive um weitere 100 Gemälde und 50 digitalisierte und neu transkribierte Archivdokumente. Bedeutende Museumsbestände in der Tschechischen Republik und Ungarn wurden in Zusammenarbeit mit dem cda-Team untersucht und dokumentiert.
Das cda repräsentiert damit aktuell 1100 Gemälde und 150 Archivdokumente.
Folgende Sammlungen und Institutionen sind mit neuen Werken im cda vertreten:
Agneskloster, Prag
Bischöflicher Stuhl, Eichstätt
Cleveland Museum of Art
Diözesanmuseum und -galerie Litoměřice
Dompfarrei St. Jakob, Innsbruck
Gemäldesammlung der Prager Burg
John and Mable Ringling Museum of Art, Sarasota
Kapuzinerkloster Innsbruck
Königliche Kanonie der Prämonstratenser zu Strahov, Prag
Kunsthistorisches Museum Wien
Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg
Ludwig Roselius Museum, Bremen
Mährische Galerie, Brno
Musée du Louvre, Paris
Museo de Arte de Ponce, Puerto Rico
Museum of Fine Arts, Houston
Nationalgalerie Prag
Nordböhmische Galerie der Bildenden Künste, Litoměřice
North Carolina Museum of Art, Raleigh
Private Sammlungen
Regionalmuseum Chomutov
San Diego Museum of Art
Servitenkonvent St. Josef, Innsbruck
Städel Museum, Frankfurt
Toledo Art Museum, Toledo, Ohio

21. Mai 2014

Öffentliche Präsentationen des Cranach Digital Archive 2013 / 2014
Januar 2013
  • Bonn, Universität, Workshop
Mai 2013
  • Bonn, Fachtagung ‘Museums and the Internet’
Oktober 2013
  • Dresden, Staatliche Kunstsammlungen, Workshop
November 2013
  • Zwickau, Cranach-Symposium
  • Meißen, Domstift, Öffentlicher Vortrag
  • Berlin, EVA 2013. Elektronische Medien & Kunst, Kultur, Historie, Staatliche Museen zu Berlin
Februar 2014
  • Oslo, Universität, Öffentlicher Vortrag
März 2014
  • Weimar, Wissenschaftliche Tagung ‚Cranach in Weimar‘
  • Wittenberg, Internationales Symposium ‚Cranach der Jüngere und die Reformation der Bilder‘
Mai 2014
  • Den Haag, Internationaler Kongress ‘Authentication in Art’
  • Berlin, Humboldt Universität zu Berlin, Vortrag
September 2014
  • Dresden, Annual Conference of the International Council of Museums (ICOM), Committee for Documentation (CIDOC) ‘Access and Understanding: Networking in the Digital Era’
  • Melbourne, Triennial Conference of the International Council of Museum (ICOM) Conservation Committee (ICOM-CC)
Publikationen
  • The Cranach Digital Archive: Challenges and Perspectives for Collaborative Art Technological and Art Historical Research. In: Großmann, G. U. (Hrsg.) The challenge of the object. Postprints of the 33rd congress of the International Committee of the History of Art (CHIA2012), 15th – 20th July 2012, Nürnberg (2013) 608-612.
  • Das Cranach Digital Archive – eine Ressource für interdisziplinäre Forschung. In: Bienert, A., Weckend, F., Hemsley, J., (Hrsg.) Konferenzband: EVA 2013 Berlin. Elektronische Medien & Kunst, Kultur, Historie. 6.-8. November 2013, Berlin (2013) 43-48.

17. März 2014

Das Cranach Digital Archive vergrößert seinen Gesamtbestand auf über 1.000 Werke.

Mit dieser Erweiterung kommen nun 200 Werke hinzu, die durch ca. 1.400 zusätzliche Abbildungen und Dateien sowie durch Hunderte weitere Seiten an Textinformation erschlossen werden können. Neben diesen Neuzugängen konnten auch bestehende Datensätze erheblich erweitert werden.
Folgende Sammlungen und Institutionen sind mit neuen Werken im cda vertreten:
Bischöflicher Stuhl, Eichstätt
Crocker Art Museum, Sacramento
Diözesanmuseum Hofburg Brixen
Ev. Kirchgemeinde St. Johannis und St. Marien, Dessau
Ev. Kirchgemeinde St. Nikolai, Jüterbog
Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Kunigundis, Rochlitz
Fine Arts Museums of San Francisco, Legion of Honour
Gemäldegalerie Alte Meister, Kassel
The Heckscher Museum of Art, Huntington
Johann-Friedrich-Danneil-Museum Salzwedel
Kunsthistorisches Museum Wien
Martin von Wagner Museum der Universität Würzburg
Musée d'Art Thomas Henry, Cherbourg
Musée de la Chasse et de la Nature, Paris
Musée des Beaux-Arts et d'Archéologie, Besançon
Musée des Beaux-Arts de Lyon
Musée du Louvre, Paris
Musée Unterlinden, Colmar
Museo Poldi Pezzoli, Mailand
Museum zu Allerheiligen, Schaffhausen
Museum des Domstifts Brandenburg
Palais des Beaux-Arts, Lille
Pérez Simón Collection, Mexico City
The Princely Collections of Liechtenstein, Vaduz - Wien
Städel Museum, Frankfurt
Statens Museum for Kunst, Kopenhagen
Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
Sinebrychoffin Taidemuseo, Helsinki
Universalmuseum Joanneum, Schloss Eggenberg, Alte Galerie, Graz
Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln
Winnipeg Art Gallery
Darüber hinaus konnten eine hohe Zahl an Werken aus Privatbesitz aufgenommen werden. Insgesamt präsentiert das Cranach Digital Archive damit umfangreiche Informationen zu Gemälden aus 127 öffentlichen Institutionen und zahlreichen Privatsammlungen.

20. Februar 2014

Tagung: Cranach in Weimar

18. und 19. März 2014, Weimar, Goethe-Nationalmuseum, Festsaal
Die zweitägige wissenschaftliche Tagung der Klassik Stiftung Weimar beschäftigt sich mit den herausragenden Weimarer Beständen an Cranach-Werken und dem Umgang mit ihnen im Lauf der Jahrhunderte. Am ersten Tag liegt der Fokus auf dem berühmten Altar in der Kirche St. Peter und Paul (Herderkirche). Im Jahr 1555 vollendet, stellt er eines der Hauptwerke reformatorischer Bildkunst dar. Funktion, Botschaft und Wirkung des zum Gedenken an Johann Friedrich den Großmütigen und Sibylle von Cleve gestifteten Retabels werden erstmals in seiner Geschichte umfangreich erforscht und die Ergebnisse zur Diskussion gestellt.
Der zweite Tag widmet sich, ausgehend von der Memoria Cranachs d. Ä., dem Einfluss der Cranach-Werke in Weimar. Schlaglichtartig werden Zeiten beleuchtet, in denen das cranachsche Werk intensiver wahrgenommen und rezipiert wurde, so etwa in der Goethezeit.
Die Tagung bereitet die gleichnamige Ausstellung zum Leben und Wirken der Cranachs in Weimar inhaltlich mit vor (3. April bis 14. Juni 2015, Schiller-Museum). Die Beiträge werden im Jahrbuch der Klassik Stiftung Weimar 2015 veröffentlicht.

Tagungsprogramm

20. Januar 2014

Internationales Symposium<br> Lucas Cranach der Jüngere und die Reformation der Bilder

20.-22. März 2014, Wittenberg, Leucorea
Aus Anlass seines 500. Geburtstages wird Lucas Cranach der Jüngere (1515-1586) mit zahlreichen Veranstaltungen 2015 geehrt. Das geplante Symposium will bereits im Vorfeld Leben und Werk dieses Künstlers in den Mittelpunkt rücken. Nachdem in den vergangenen Jahren sein Vater, Lucas Cranach d. Ä. (1472-1553), im Zentrum des Interesses von Forschung und Ausstellungen stand, ist es das Ziel dieser Veranstaltung, erstmals die Biographie und das Oeuvre seines jüngsten Sohnes genauer zu konturieren und kritisch zu würdigen. Auf dieser Grundlage sollen auch neue Einblicke in die Genese und Weiterentwicklung reformatorischer Bildkonzepte in der Cranach-Werkstatt gewonnen werden, insbesondere im Hinblick darauf, welche künstlerischen Mittel und Verfahren angewendet wurden, um die Bilder als überzeugende Agenten für den neuen Glauben einzusetzen. Damit leistet das Symposium auch einen grundlegenden Beitrag zur Reformationsdekade, die anlässlich des Jubiläums Cranach d. J. 2015 ein Themenjahr zu "Bibel und Bild" veranstaltet.
Die Tagung verfolgt daher das Ziel, in interdisziplinärer Perspektive und mit einem differenzierten methodischen Instrumentarium die verbreitete Vorstellung des Verhältnisses zwischen Lucas Cranach d. Ä. und seinem Sohn Lucas Cranach d. J. sowie den Anteil des Sohnes an der Produktion der Cranach-Werkstatt zu untersuchen, Kontinuität und Veränderungen in der Werkstatt nach 1537 und nochmals nach 1550 (bzw. 1553) zu bestimmen sowie eine Verortung Lucas Cranachs d. J. in den zeitgenössischen Netzwerken der künstlerischen, kirchlichen, politischen und gesellschaftlichen Akteure vorzunehmen. In diesem Zusammenhang sollen auch neue Forschungen zu den ikonographischen, formalen und stilistischen Spezifika der Cranach-Bilder in reformatorischen Kontexten vorgestellt werden, um in Auseinandersetzung mit der neueren Reformationsgeschichtsschreibung Fragen zu Form und Funktion, Anspruch und Status, Bedeutung und Ambivalenzen reformatorischer Bildkonzepte zu diskutieren.

Programm und Information zur Anmeldung

weitere Informationen ...

2013

28. Oktober 2013

Das Cranach Digital Archive wächst erneut um 100 Werke, die durch Hunderte zusätzliche Abbildungen und Seiten an Textinformation erschlossen werden können. Fortlaufend ergänzt das cda dabei den gesamten Bestand mit Informationen aus dem Max J. Friedländer

Werke aus folgenden Institutionen und Sammlungen sind neu im cda vertreten:
Detroit Institute of Arts
Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde Collm-Lampersdorf
Evangelisch-Lutherische Kirchgemeinde St.-Nikolai, Weistropp-Constappel
Hochstift Meißen, Dom zu Meißen
Kimbell Art Museum, Fort Worth
Kunsthistorisches Museum Wien
Metropolitan Museum of Art, New York
Museu National de Arte Antiga, Lissabon
Museum of Fine Arts, Boston
Museum of Fine Arts, Houston
National Gallery of Ireland, Dublin
Nationalmuseum Stockholm
Princeton University Art Museum
Rijksmuseum, Amsterdam
Royal Cornwall Museum, Truro
Staatliches Museum Schwerin, Galerie Alte und Neue Meister sowie Museum Schloss Güstrow
Städel Museum, Frankfurt/M.
Wartburg-Stiftung, Eisenach
Insgesamt präsentiert das Cranach Digital Archive damit umfangreiche Informationen zu über 800 Gemälden aus 103 Institutionen sowie aus Privatbesitz.

10. April 2013

Weitere 100 Gemälde werden mit ca. 1.000 Abbildungen und umfangreichen Textinformationen für die Forschung und die Öffentlichkeit zugänglich.

Werke aus folgenden Institutionen und Sammlungen sind neu im Cranach Digital Archive repräsentiert:
Angermuseum, Erfurt
Burg Eltz, Münstermaifeld
Evangelische Kirchengemeinde St. Johannis, Neustadt an der Orla
Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig
Kunstsammlung Gera
Museo Thyssen-Bornemisza, Madrid
Museu Nacional d'Art de Catalunya, Barcelona
Museum of Art, Indianapolis
Muzeum Palac w Wilanowie, Warschau
National Gallery of Art, Washington, D. C.
Schleswig-Holsteinische Landesmuseen Schloss Gottorf, Landesmuseum für Kunst- und Kulturgeschichte, Schleswig
Schloss Stolzenfels, Koblenz
Stadtgeschichtliches Museum, Leipzig
Insgesamt präsentiert das Cranach Digital Archive damit umfangreiche Informationen zu 700 Gemälden aus 92 Institutionen sowie aus Privatbesitz.

22. März 2013

Cranach als Zeichner auf dem Malgrund - Auswertung der Untersuchungen im infraroten Strahlenbereich

Strahlendiagnostische Untersuchungen ermöglichen die Generierung von Erkenntnissen über Kunstwerke, die dem bloßen Auge verborgen bleiben. Mit der Infrarot-Reflektografie können Unterzeichnungen von Gemälden visualisiert werden. Mehr als 500 von den Projektpartnern bereitgestellte und durch das Projektteam gefertigte Aufnahmen von Gemälden aus allen Schaffensperioden Lucas Cranachs d. Ä., seiner Söhne und der Werkstatt erlauben nun erstmals präzisere Aussagen zur Arbeitsweise des Meisters und seiner Mitarbeiter, zu den genutzten Zeichengeräten und Übertragungsmethoden, zu den spezifischen Besonderheiten Cranachs und einzelner Mitarbeiter beim Unterzeichnen und zur Arbeitsteilung. Die Forschungsergebnisse werden in mehreren Teilen als pdf-Dokumente zum Download bereit gestellt. Die Infrarot-Reflektografien können im Cranach Digital Archive in höherer Auflösung eingesehen werden.

Teil 1: Die Jahre um 1500 - 1512

2012

07. November 2012

Weitere 200 Gemälde werden mit ca. 2.000 Abbildungen und umfangreichen Textinformationen für die Forschung und die Öffentlichkeit zugänglich.

Werke aus folgenden Institutionen und Sammlungen sind neu im Cranach Digital Archive repräsentiert:
Art Museum Seattle
Art Museum St. Louis
Beaverbrook Art Gallery, Fredericton
Compton Verney, Warwickshire
The Courtauld Institute of Art, London
Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Katharina, Zwickau
Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Peter und Paul, Weimar
Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Wolfgang, Schneeberg
Ev.-Luth. Marktkirchgemeinde Hannover
Ev. Predigerseminar Wittenberg
Fondation Bemberg, Toulouse
Hamburger Kunsthalle
Institute of Arts, Minneapolis
The Israel Museum, Jerusalem
Kloster Lichtenthal, Baden-Baden
Kröller-Müller Museum, Otterlo
Kunsthalle Bremen
Musée des Beaux-Arts, Lyon
Musée des Beaux-Arts, Strasbourg
Museo de Bellas Artes, Bilbao
Museum im Roselius-Haus, Bremen
Muzeum Archidiecezjalne, Breslau
Muzeum Narodowe, Warschau
Národni Galerie, Prag
Nasjonalgalleriet Oslo
Nationalmuseum Stockholm
The Nelson-Atkins Museum of Art, Kansas City
Niedersächsisches Landesmuseum Hannover
Pinacoteca Nazionale, Siena
The Royal Collection, London
Schloss Augustusburg, Augustusburg/Sachsen
Sinebrychoffin Taidemuseo, Helsinki
Staatsgalerie in der Neuen Residenz, Bamberg
Stiftsbasilika St. Peter u. Alexander, Aschaffenburg
Stiftsmuseum Aschaffenburg
University of Toronto Art Centre, Toronto
Insgesamt präsentiert das Cranach Digital Archive damit umfangreiche Informationen zu 600 Gemälden aus 80 Institutionen sowie aus Privatbesitz.

Aktuell enthält das Cranach Digital Archive:

  • kunsthistorische, technologische und restauratorische Dokumentationen (ca. 3.000 Textseiten in deutscher und englischer Sprache)
  • ca. 7.000 Fotografien und technische Aufnahmen in hoher Auflösung
  • ca. 500 Infrarot-Reflektografien und ca. 150 Röntgenaufnahmen
  • eine Cranach-Literaturdatenbank mit 1.850 Einträgen

Hinweise zur Nutzung des cda

Die im Cranach Digital Archive repräsentierten Werke weisen derzeitig unterschiedliche Erschließungstiefen auf. Es ist beabsichtigt, diese Bearbeitungszustände in Zukunft weiter anzugleichen.
Kunsthistorische Beurteilungen (Zuschreibungen, Datierungen etc.) wurden aus Bestandsverzeichnissen und Publikationen übernommen und mit Ergebnissen neuerer Forschungen sowie Einschätzungen der Projektpartner und des cda-Teams ergänzt. Weitere Ergänzungen und ggf. neue Bewertungen werden auf der Grundlage eines größeren Datenbestandes erfolgen.
Das Cranach Digital Archive konzentriert sich derzeitig auf die Werke Lucas Cranachs d.Ä. und seiner Werkstatt. Zugleich werden auch Werke von Lucas Cranach d.J., Hans Cranach, der Werkstatt und der Nachfolge im Cranach Digital Archive erfasst.
Das Cranach Digital Archive ist kein abgeschlossener Online-Katalog. Die weitere Ergänzung, Aktualisierung und eventuelle Korrekturen der Datensätze sind beabsichtigt. Zudem werden die Funktionen der Datenbank kontinuierlich erweitert.
Hinweise und Ergänzungen zu den im Cranach Digital Archive repräsentierten Gemälden nehmen wir gern auf.
Wir sind daran interessiert weitere Partnerschaften aufzubauen und den Datenbestand kontinuierlich zu erweitern. Bild- und Textinformationen nehmen wir gern entgegen. Bitte kontaktieren Sie uns (cda@smkp.de).
Sollten Sie eine Abbildung für Forschungszwecke oder kommerzielle Interessen benötigen, so wenden Sie sich bitte an die jeweiligen Eigentümer/Besitzer des Gemäldes. Die Weitergabe von technischen Aufnahmen ist derzeitig nicht möglich.
Wir wünschen Ihnen viel Freude an den Werken Lucas Cranachs.
Ihr cda Team

07. November 2012

2012 Öffentliche Präsentationen des Cranach Digital Archive

18. Januar: Düsseldorf, Museum Kunstpalast
17. Juli: Nürnberg, 33rd Congress of the International Committee of the History of Art (CIHA2012)
17. Oktober: Berlin, Deutscher Museumsbund, Herbsttreffen zur Museumsdokumentation
20. Oktober: Wittenberg, Cranach-Stiftung
19. November: Köln, Cologne Institute of Conservation Sciences
22. November: Lissabon, Congresso História da Arte Portugesa